KMU goes Intermodal

Einreichende Institution: Wirtschaftskammer Wien - Sparte Transport und Verkehr
Jahr: 2025
Bundesland: Wien

Ziele/Ideen

Im Zuge des Projekts wird eine geförderte Unternehmensberatung (“Intermodal-Coaching”) angeboten. Wiener Unternehmen aus der Sparte Industrie bzw. Transport und Verkehr können dieses Coaching in Anspruch nehmen, und gemeinsam mit BeraterInnen bzw. Branchen-ExpertInnen die – auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittenen – Potenziale und Möglichkeiten der Verlagerung evaluieren.

Kurzbeschreibung

Der Schienengüterverkehr ist durch seine systembedingten Vorteile (Massenleistung, Umweltverträglichkeit, Verkehrssicherheit, Energieeffizienz) Kernelement für ein nachhaltiges österreichisches & europäisches Güterverkehrssystem.

Fokus des Projektes ist es, KMU im Transportbereich eine niederschwellige Eintrittsmöglichkeit in den Markt des kombinierten Verkehrs (KV) zu ermöglichen. Bisweilen ist der KV für KMU unleistbar, intransparent und komplex.

Ziele des Projektes:
– Schaffung von Angeboten, die es KMU ermöglicht, den KV zu nutzen und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
– Schaffung der dafür erforderlichen organisatorischen und logistischen Voraussetzungen
– Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene
– Einbindung aller erforderlichen Stakeholder: Terminalbetreiber, Operateure, EVU, Speditionen, Frächter, Industrieunternehmen, etc.
– Workshops & Vorträge zur Förderung des Branchen-Wissens bei KMU
– Einbettung des Themas in den Wiener Schulen

Resultate

Die Stakeholder-Plattform ist innerhalb eines Jahres von anfangs 30 auf mittlerweile 60 Stakeholder gewachsen. Eine Umfrage unter den Teilnehmer:innen Ende 2023 kam zu dem Ergebnis, dass 80% das Projekt befürworten und für eine weitere Fortsetzung im Jahr 2024 sind. Auch 2025 wird das Projekt fortgesetzt.

Das Factsheet des Projektes “KMU goes Intermodal” bildet alle relevanten Ziele, Lösungsansätze und WKW-Services ab. Im Factsheet wird u.a. eine von der Wirtschaftskammer Wien durchgeführte Studie gezeigt, welche veranschaulicht, dass – auf Basis von 4 untersuchten Relationen von/nach Wien – 1 intermodale Zugfahrt pro Tag den 6-fachen CO2-Jahresverbrauch einer Person einspart. Jede neue KV-Zugsverbindung reduziert weiters die CO2-Emissionen um 12.700 Tonnen, was dem Jahresverbrauch von 1.500 Österreicher:innen entspricht. Und jeder neue KV-Terminal spart pro Tag ca. 250.000 Tonnen CO2 jährlich.

Einreicher

Wirtschaftskammer Wien – Sparte Transport und Verkehr

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