Gut-Geh-Schule
Jahr: 2025
Bundesland: Vorarlberg
Ziele/Ideen
im Unterschied zum klassischen Planungsansatz arbeiten in diesem Projekt die Kinder der betroffenen Schule selbst im Rahmen von zwei Workshops mit, ihre eigenen Ideen und Sichtweisen auszuarbeiten und den Errwachsenen – mitunter den Eltern, Lehrpersonal und Entscheidungsträgern der Kommune – zu präsentieren.
Kurzbeschreibung
Das schulische Umfeld ist an vielen Orten zu einem verkehrlichen „Hot-Spot“ geworden. Der Hol- und Bring-Verkehr durch „Elterntaxis“, aber auch unangemessene Verkehrsregime der direkt angrenzenden Straßen führt dazu, dass Eltern ihre Kinder oft nur ungern selbstständig zur Schule gehen oder mit dem Rad fahren lassen.
Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt „Gut-Geh-Schule“ entwickelt. Im Herbst 2024 konnte der erste Pilot-Workshop in der Volksschule Bezau im Bregenzerwald durchgeführt werden – weitere sind in Vorbereitung. Ziel der Gut-Geh-Schule ist es, aus Perspektive der Kinder die richtigen Maßnahmen umzusetzen. Sie sollen selbständig aktiv mobil ihren Schulweg zurücklegen können. Das Schulareal soll die Kinder zum Verweilen und Spielen einladen.
Umgesetzt wird das Projekt in verschiedenen Phasen. Zentrale Bausteine dabei sind der Workshop mit den Kindern und eine daraus entstehende Ausstellung.
Resultate
Bisher wurde ein Pilot-Projekt durchgeführt und weitere sind in Vorbereitung, es fehlt daher noch an Vergleichsmöglichkeiten. Der Mehrwert ist bisher deutlich durch vielseitiges, positives Feedback aus der Gemeinde, aber auch aus anderen interssierten Gruppen spürbar. Zudem wird das Projekt in Vorarlberg bereits als Best-Practice zitiert und von der Gemeinde proaktiv beworben. Kennzahlen gibt es bislang keine.
Partner
Frau Sturn: Projektpartnerin