Klimafitte Hütteldorfer Straße
Jahr: 2025
Bundesland: Wien
Ziele/Ideen
Das Projekt zeichnet sich durch seine umfassende, verkehrsraumübergreifende Planung aus, die eine durchgängige, sichere und komfortable Radverbindung entlang der Hütteldorfer Straße schafft. Die differenzierte Radwegführung – mit Einrichtungsradweg südseitig und 2-Richtungsradweg nordseitig – erlaubt flexible Routenwahl bei gleichzeitiger Integration in den Bestand. Zusätzlich werden durch Maßnahmen wie Wurzelbrücken zum Erhalt von Bestandsbäumen, gezielte Entsiegelung, neue Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen sowie großflächige Baumpflanzungen ökologische und soziale Qualitäten des Stadtraums deutlich aufgewertet. Der sensible Umgang mit bestehenden Infrastrukturen und die flächeneffiziente Gestaltung verdeutlichen den hohen planerischen Anspruch. Ebenfalls innovativ sind die die Wurzelbrücken zur Sicherung des Baumbestandes.
Kurzbeschreibung
Im Rahmen des Projekts wurde die Radverkehrsinfrastruktur im Bereich Urban-Loritz-Platz bis zur Meiselstraße grundlegend verbessert. Ziel war die Errichtung durchgängiger, baulich getrennter Radwege, um sichere und direkte Verbindungen für alle Fahrtrichtungen bei minimalen Reisezeitverlusten zu gewährleisten. Entlang der Hütteldorfer Straße wurde ein Zweirichtungsradweg auf der Nordseite realisiert. Zusätzlich wurden neue Grünflächen, Aufenthaltsbereiche und zahlreiche Baumneupflanzungen inklusive automatischer Bewässerung geschaffen. Durch gezielte Maßnahmen wie Wurzelbrücken und Umgestaltungen wurde der Baumbestand weitestgehend erhalten. Das Projekt fördert aktive Mobilität, erhöht die Verkehrssicherheit und wertet den Straßenraum gestalterisch und klimatisch auf.
Resultate
•Gesamtlänge des baulichen 2-Richtungsradwegs: über 1,5 km, durchgehend an der Nordseite.
•Breite des Radwegs: durchgehend zwischen 3,2 m und 3,8 m, inklusive Schutzstreifen.
•Errichtung von 3 neuen Aufenthaltsbereichen mit 14 Sitzgelegenheiten und 3 Trinkbrunnen.
• Insgesamt 45 neue Bäume werden gepflanzt, davon 12 am Leopold-Mistinger-Platz, wo zudem 186 m² Fläche entsiegelt und begrünt wird.
•Radfahrer*innen profitieren von sichereren Kreuzungen, durchgängiger Infrastruktur und deutlich reduzierten Reisezeitverlusten.
•Verbesserung der Fußgängerfreundlichkeit durch ausreichende Gehsteigbreiten (mind. 2,5 m) trotz Flächenumnutzung.
•Umstellung von Schräg- auf Längsparkordnung erhöht die Fläche für den nicht motorisieren Verkehr.
•Förderung des Umweltverbundes (Rad, Fuß, ÖPNV) senkt CO₂-Ausstoß langfristig.
•Erhöhte Verkehrssicherheit durch Trennung von Fuß- und Radverkehr sowie neue Lichtsignalanlagen.
•Neue Grünflächen und Aufenthaltszonen verbessern das Mikroklima
Partner
Geschäftsgruppe Innovation, Stadtplanung und Mobilität: Amtsführende Stadträtin
MA 28: Ausführung
MA 42: Bezirksreferentin
MA 33: Bezirksreferent
Mobilitätsagentur: Radwege Planung
MA 46: Verkehrsorganisation udn Planung/Verordnungen
Bezirksvorstehung Rudolfsheim-Fünfhaus: Bezirksvorsteher Rudolfsheim-Fünfhaus