Healthy2School
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Ziele/Ideen
Für das Verständnis, was eine Straße alles können sollte, wird der aus England stammende „Healthy Streets“ Ansatz verwendet, der die Gesundheit einer Straße anhand von 10 Indikatoren bewertet. Diese Indikatoren sind: – Alle fühlen sich willkommen – Einfach zu überqueren – Schatten und Unterstände – Plätze zum Verweilen und Ausruhen – nicht zu laut – Menschen entscheiden sich zum Gehen und Radfahren – Es gibt Dinge zu sehen und zu tun – Menschen fühlen sich entspannt – saubere Luft Dieser Ansatz wird Eltern und Kindern näher gebracht und zeitgleich wird mit Workshop-Formaten versucht Kinder und Eltern zu einem aktiveren Schulweg zu bewegen.
Kurzbeschreibung
Die Idee des Projekts: Immer noch zu viele Kinder werden mit dem Auto zur Schule gebracht. Das Projekt zielt darauf ab, den Schulweg zur Volksschule II als Alltagsweg, der zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden kann, ins Bewusstsein zu bringen. Mit unterschiedlichen Formaten und Aufgabenstellungen werden die einzelnen Zielgruppen angeregt, sich durch die „Healthy Streets Brille“ damit zu beschäftigen, was am Schulweg bereits positiv ist und was verändert werden müsste, damit Kinder mit oder ohne Begleitpersonen den Schulweg gerne und sicher zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Ziele des Projekts: Verbesserung des Schulweges in Richtung aktive Mobilität; Sensibilisierung für einen gesunden Straßenraum und aktive Mobilität; Schaffung von Rahmenbedingungen dafür; Empowerment und Selbstbestimmung der Bevölkerung fördern, Verkehrssicherheit erhöhen.
Resultate
Kinder können sich in Workshops sehr gut mit dem Thema auseinandersetzen und zeigen großes Interesse sowie Freude an den Aktivitäten. Die Vermittlung über spielerische und interaktive Formate funktioniert dabei besonders gut. Die Einbindung der Eltern stellte sich hingegen als herausfordernder dar. Die Teilnahme an Workshops war gering, während Fragebögen einen sehr hohen Rücklauf erzielten. Daher wurden die Formate angepasst und verstärkt auf Angebote gesetzt, die flexibel in Randzeiten oder kurzen Wartezeiten genutzt werden können, beispielsweise Fragebögen oder kurze Beteiligungsformate. Noch offen ist, in welchem Ausmaß Eltern bzw. Freiwillige für Maßnahmen wie einen Zu-Fuß-Geh-Bus oder Tätigkeiten als Schülerlots:innen gewonnen werden können. Dies wird sich im weiteren Projektverlauf zeigen.
Partner
AGNES FEIGL Landschaftsarchitektur e.U.: null