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Die Emanzipierung von Jakomini

Die Emanzipierung von Jakomini
ML-033 2017 Dominik Huter

Ziele/Ideen

Die krasse Durchschneidung der Innenstadt durch den Opernring isoliert den Jakominiplatz. Die große Fläche am und um den Opernring wird sozial und kulturell kaum genutzt. Das hohe Verkehrs- und damit auch Lärmaufkommen macht das Verweilen an einem eigentlich schönen Teil der Altstadt unattraktiv. Die Unübersichtlichkeit an Ampeln und die oftmals sehr hohe Fahrgeschwindigkeit der Autos führen zusätzlich zu einer schlechten Verkehrssicherheitslage. In unmittelbarer Nähe eines Kinderspielplatzes und der zentralen Fußgängerzone von Graz werden große Mengen an Feinstaub emittiert.

Kurzbeschreibung

Unser Projekt zielt auf die Belebung und stärkere Einbindung des Jakominiviertels in die Innenstadt.
Durch die Untertunnelung des Opernrings wird eine riesige Freifläche geschaffen, welches es Fußgängern ermöglicht sich zwischen den Bezirken Innere Stadt und Jakomini barrierefrei zu bewegen. Die Straßenbahnverbindungen werden nicht gestört. Obendrein bietet der neu erschlossene Raum zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten für sozialen Austausch, Tourismus, Nachbarschaften, Grünanlagen und Gewerbe. Benachteiligte Verkehrsteilnehmer*innen, wie Familien mit Kindern, Senior*innen, Menschen mit Beeinträchtigung können sich sicherer in der Stadt fortbewegen. Die Innenstadt rückt dadurch stärker zusammen und wird zusätzlich vergrößert. Der Verkehrsknotenpunkt Jakominiplatz wird leichter zugänglich und attraktiver. Entlang des Opernrings tun sich neue Möglichkeiten für Gewerbe auf, insbesondere Gastronomien, das Viertel wird kinder- und familienfreundlicher. Der KFZ-Verkehr wird nicht beeinträchtigt

Resultate

Einerseits erwarten wir uns eine Belebung des Stadtviertels und neue Nutzungsmöglichkeiten für einen bis dato fast ausschließlich von Autos genutzten Raum. Durch das Projekt werden Herrengasse und Eisernes Tor mit dem Jakominiplatz verbunden und die Innenstadt somit erweitert. Der neu erschlossene Raum ermöglicht mehr Interaktion von Nachbarschaften, bietet Platz für soziale und kulturelle Projekte und belebt die lokale Wirtschaft.
In weiterer Folge erhoffen wir uns, dass dadurch der Umstieg auf klimaneutrale Fortbewegungsmöglichkeiten wie Radfahren und Zu Fuß Gehen angeregt und gefördert wird.

Einreicher

Herr Dominik Huter Merangasse 25 / 1 / 7 8010 Graz 0650 9403092 thegarity@gmail.com
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