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EFFECTS - Intersektorale Wirkungsimplikationen und Potentiale aktiver Mobilität

Ziele/Ideen

Durch das Projekt EFFECTS wird das nach wie vor anzutreffende Silodenken zwischen den Bereichen Verkehr, Wirtschaft und Gesundheit durchbrochen und eine disziplinenübergreifende und intersektorale Zusammenarbeit etabliert. Dadurch können Wechselwirkungen von Maßnahmen im Bereich der aktiven Mobilität im Vorfeld abgeschätzt werden und damit zur Verbesserung der Entscheidungsfindung beitragen. Damit werden Handlungsempfehlungen (politisch-administrative AkteurInnen auf allen Föderalen Ebenen) zur breiteren Verankerung des Health-in-all-policies Ansatzes sowie der konsequenten Anwendung des Setting-Ansatzes (zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung in Abhängigkeit der jeweiligen Lebensrealitäten) erstmals regionsspezifisch entwickelt.

Kurzbeschreibung

Das Ziel im Projekt EFFECTS ist, die angestrebte sektorenübergreifende Vernetzung der funktional verwobenen Politikbereiche im Bereich der aktiven Mobilität durch evidenzbasierte Entscheidungs- und Argumentationsgrundlagen zu unterstützen. Dazu wird ein kombiniertes Bewertungsmodell zur Abschätzung der Wirkungsimplikationen aktiver Mobilität erarbeitet, das die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Wirkungen einer Steigerung des Anteils aktiver Mobilität valide abschätzbar macht. Das Modell wird dabei auf bestehenden Erkenntnissen und Modellen der Einzeldisziplinen Verkehrs-, Gesundheits- und Wirtschaftsforschung aufgebaut, sodass durch die interdisziplinäre Kombination ein emergenter Mehrwert und neues Wissen zu Wirkungszusammenhängen entstehen. EFFECTS leistet mit daraus ableitbaren Handlungsempfehlungen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Neugestaltung einer gesundheitsförderlichen Gesamtpolitik sowie zur Minimierung von CO2-Strafzahlungen im Rahmen der Klimapolitik.

Resultate

Das Projekt hat im April 2021 begonnen. Aufbauend auf ersten Recherchen zu gesundheitlichen und wirtschaftlichen Effektgrößen sowie spezifischer Kalibrationen mehrerer Verkehrsmodelle werden die Effekte aktiver Mobilität aktuell berechnet. Nach derzeitigem Wissensstand lassen sich bereits Strategien und Roadmaps für die Ökologisierung des Verkehrssystems, Gesundheitsförderung und Prävention sowie nachhaltige Wertschöpfung und Konsum. Ein Element dafür ist die Förderung aktiver Mobilität im Sinne einer Gesundheitsförderung.

Einreicher

FH St. Pölten - Institut für Mobilitätsforschung
Frau Dr. Alexandra Anderluh
Matthias Corvinus-Straße 15, 3100 St. Pölten
alexandra.anderluh@fhstp.ac.at
0676/847228-481

Partner

tbw research GesmbH: Projektpartner

FH St. Pölten - Inst. f. Gesundheitswissenschaften: Projektpartner

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