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Gleisverlängerung Weiz

Gleisverlängerung Weiz
Steiermärkische Landesbahnen

Ziele/Ideen

Damit die Bahn ihre Rückgratfunktion für den Öffentlichen Nahverkehr in Richtung Gleisdorf und Graz wirklich wahrnehmen kann und eine attraktive Alternative zum eigenen Pkw darstellt, bedarf es zeitlich ausgeweiteter Verkehrsangebote vom frühen Morgen bis zum späten Abend sowie an den Wochenenden. Fehlende Beförderung zu den Schichtwechselzeiten der großen Industriebetriebe in Weiz, mangelnde Rückkehrmöglichkeiten am Abend sowie eine nur rudimentäre Bedienung am Wochenende standen bislang einer intensiveren Nutzung im Berufs-, Freizeit- und Abendverkehr sowie der stärkeren Einlösung des sogenannten Bahnbonus entgegen.
Für die Nutzung des Öffentlichen Verkehrsangebotes ist neben einem guten Angebot an Verkehrsverbindungen auch die Erreichbarkeit der Haltestellen von großer Bedeutung. Eine Erreichbarkeit innerhalb von 10 bis 15 Minuten bzw. 500 Metern wird im Allgemeinen als Distanz zur nächsten Haltestelle akzeptiert.

Kurzbeschreibung

Die Strecke Gleisdorf – Weiz bindet seit dem Jahr 1889 die Bezirksstadt Weiz an die steirische Ostbahn an und ist eine wesentliche regionale Ergänzung zum Bahnnetz in der Steiermark. Seit Fahrplanwechsel im Jahr 2011 ist sie in das Netz der Steirischen S-Bahn eingebunden. Durch den notwendigen Umbau der B64 mit der Ortsdurchfahrung Preding – Weiz im Jahr 2016 ergaben sich für den Eisenbahnverkehr neue Möglichkeiten, um den Verkehrsträger Schiene in einen größeren Zusammenhang für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Weiz einzuordnen und eine zukunftsweisende Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs aufzuzeigen.
Die Ausweitung der Verkehre und die Verlängerung der Bahnstrecke durch die Innenstadt zum neuen Endpunkt nahe den Industriestandorten und bei den Schulen bringt eine bedeutsame Steigerung der Erreichbarkeit der Stadt Weiz. Zugleich entsteht durch den abgestimmten Regionalbusverkehr ein vorbildhaftes Gesamtverkehrskonzept, dass für einen attraktiven Öffentlichen Verkehr steht.

Resultate

Durch die Verlängerung der Streckenführung durch die Stadt und zusätzliche Kurspaare an Werktagen zu den Schichtwechselzeiten vor 6 Uhr, als Heimbringer kurz nach 14 Uhr und nach der Spätschicht inklusive spätabendlicher Rückkehrmöglichkeit von Graz und Gleisdorf (ab Graz Hbf. um 22.13 Uhr) werden die Randzeiten erheblich gestärkt. Zusammen mit zwei Nachmittagskurspaaren an Samstagen, wenn in Weiz, Gleisdorf und Graz die Geschäfte schließen, ist das neue Fahrplanangebot ein zusätzlicher Anreiz für die Bevölkerung zwischen Gleisdorf und Weiz noch öfter den Öffentlichen Verkehr zu nutzen.
Die ersten Zählungen in diesem Jahr bestätigen, dass mit diesen neuen Verbindungen auch neue Fahrgäste gewonnen werden konnten. Die frühmorgendliche Verbindung wird sehr gut angenommen, da die Fahrgäste zuvor mit dem ersatzweise verkehrenden Bus aufgrund der längeren Busfahrzeit nicht rechtzeitig ans Ziel gebracht werden konnten. Die letzte späte Abendverbindung bewirkt auch, dass die davor liegenden Zugverbindungen nun deutlich stärker genutzt werden. In gleicher Weise werden auch die Verbindungen am Samstagnachmittag gut angenommen.
Insgesamt erwarten wir durch diese Verbesserung des Fahrplanangebots einen sehr erfreulichen Zuwachs von etwa 19.000 Fahrgästen im Jahr bzw. eine Steigerung von zusätzlich 2,3 Prozent.

Einreicher

Steiermärkische Landesbahnen
Frau Mag. Raffaela Eckel
Eggenberger Straße 20, 8020 Graz
raffaela.eckel@steiermarkbahn.at
0316/812581-929

www.steiermarkbahn.at

Partner

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 16 – Verkehr und Landeshochbau: Projektpartner

Stadtgemeinde Weiz: Bürgermeister Erwin Eggenreich, MA MAS

Steiermarkbahn und Bus GmbH: Ing. Mag. Gerhard Harer

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