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InnaMoRuhr - Konzept einer integrierten und nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr

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Ziele/Ideen

Im Mittelpunkt steht das (langfristige) Ziel einer klimaneutralen Universität, die ihren Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele unter anderem durch eine nachhaltige Veränderung der Mobilitätspraktiken erreichen kann.
Kurzfristig soll das Projekt InnaMoRuhr - bislang ungenutzte - Potenziale aufzeigen und Optionen einer nachhaltigen Umgestaltung der der Alltagsmobilität der Universitätsangehörigen aufzeigen. Damit will InnaMoRuhr auch dazu beitragen, dass das erklärte Ziel der drei Universitäten, im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) stärker zusammenzuwachsen, nicht zu einem Zuwachs an Mobilitätsformen führt, die wenig nachhaltig sind.

Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit den Studierenden und Beschäftigten der drei Universitäten Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen Konzepte einer nachhaltigen Mobilität zu entwickeln und im Reallabor praktisch zu erproben. Im ersten Schritt wurden in einer großangelegten Befragung Mobilitätspraktiken, aber auch Mobilitätsbedarfe erhoben, um so Lücken im Angebot zu identifizieren.
Die Daten aus dieser Befragung werden aktuell genutzt, um Szenarien einer zukünftigen, nachhaltigen Mobilität zu entwickeln, die später dann in Stakeholder-Workshops diskutiert und in Simulationsexperimenten auf den Prüfstand gestellt werden. Auf diese Weise sollen Ansatzpunkte für Maßnahmen identifiziert werden (z.B. Shuttleverbindungen zwischen den Standorten), die dann im Reallabor praktisch erprobt werden, um ihre Alltagstauglichkeit zu testen.
Das Ganze geschieht in enger Kooperation mit Verkehrsunternehmen der Region, mit denen gemeinsam eine Plattform für den Datenaustausch aufgebaut wird.

Resultate

Nach der ersten Projektphase, die ca. ein Jahr gedauert hat, liegen die Ergebnisse der großangelegten Befragung vor, die nicht nur detaillierte Einblicke in Mobilitätspraktiken gewähren, sondern auch darauf verweisen, dass der Wunsch nach einer Änderung des eigenen Mobilitätsverhaltens groß ist. Dabei gehen die Wünsche sowohl in Richtung individueller, aber nachhaltiger Mobilität (eBike, Elektroauto) als auch in Richtung intermodalen Reisens, z.B. mit dem Rad zum Bahnhof und dann per Bahn zur Universität.
Zudem wurde eine Nachhaltigkeitsbewertung unterschiedlicher Technologien angefertigt, die nicht nur einen systematischen Vergleich etwa von Elektro- und Wasserstoffantrieben ermöglicht, sondern auch wertvolle Daten für die geplanten Simulationsexperimente liefert.
Schließlich wurde eine Datenplattform aufgebaut, die Informationen zu sämtlichen Verkehrsträgern bündelt und diese den Nutzer:innen über eine App zur Verfügung stellen wird.

Einreicher

Technische Universität Dortmund
Herr Prof. Dr. Johannes Weyer
Otto-Hahn-Str. 4, 44227 Dortmund
johannes.weyer@tu-dortmund.de
+492317553281
+4917661762249
https://ts.sowi.tu-dortmund.de/

Partner

Technische Universität Dortmund: Projektkoordinator, APs in Soziologie

Ruhr-Universität Bochum: APs in Volkswirtschaftslehre / Elektrotechnik

Universität Duisburg-Essen: APs in Soziologie

Universität Duisburg-Essen: APs in Betriebswirtschaftslehre / Informatik

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