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Optimierung logistischer Prozesse an multimodalen Knoten für wasserstraßenaffine Gütersegmente am Fallbeispiel des Hafen Wien

Ziele/Ideen

Eine räumlich, verkehrstechnisch und organisatorisch abgestimmte Standortentwicklung stellt bei multimodalen Knoten eine sensible und zugleich komplexe Aufgabe dar. Bedingt durch die Vielzahl und Vielfalt der logistischen Prozesse sowie der standortgebundenen Rahmenbedingungen (Verkehrsanbindung, Siedlungs-, Wirtschaftsstruktur etc.), sind maßgeschneiderte innovative Lösungsansätze gefragt.
Optihubs entwickelt erstmals auf Ebene einzelner Ladeeinheiten und Fahrzeuge ein innovatives und standardisiertes Modellsystem zur Prozessoptimierung, das an jedem beliebigen multimodalen Knoten Prozessabläufe logistischer, betrieblicher und administrativer Art simulieren und analysieren kann. Die Entwicklung und testweise Anwendung des Optimierungssystems erfolgt am Fallbeispiel Hafen Wien. Im Fokus liegen jene Wirkungen (Infrastrukturüberlastungen, gegenseitige Behinderungen etc.), die sich erst durch die Überlagerung bislang isoliert betrachteter und abgestimmter Vorgänge (etwa eine Folge von Prozessabläufen innerhalb einer Branche/eines Terminals etc.) inklusive ihres räumlichen und zeitlichen Kon-texts ergeben. Besondere Beachtung finden betriebs- und gesamtwirtschaftliche Aspekte (Umweltschutz, Wohlfahrtsziele etc.) sowie die räumliche, verkehrstechnische und organisatorische Einbettung von Prozessen wasserstraßenaffiner Gütergruppen. Damit werden mögliche neue Potenziale für die Nutzung der Kapazitäten der Wasserstraße Donau identifiziert.

Kurzbeschreibung

Das kooperative Forschungsprojekt optihubs hat sich zum Ziel gesetzt, logistische, betriebliche und administrative Prozesse an einem multimodalen Knoten unter Zuhilfenahme eines eigens erarbeiteten Simulationsmodells zu verbessern. Entwickelt und getestet am Standort Hafen Wien (u.a. Containerterminal der WienCont) werden die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen für andere multimodale Knoten verallgemeinert und anwendbar gemacht.

Resultate

Das mittel- bis langfristig ausgelegte strategische Konzept für eine effiziente Lieferkette ermöglicht eine optimale Verzahnung logistischer Prozesse an multimodalen Knoten und berücksichtigt sämtliche Detailüberlegungen (Ist-Situation der Prozessabläufe und Marktsituation, räumliche Gegebenheiten etc.) und Umsetzungserfordernisse wie beispielsweise Erarbeitung geeigneter effektiver Maßnahmen, Szenarienentwicklungen und Variantenuntersuchungen.

Einreicher


Herr Ao. Univ. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Georg Hauger
Karlsplatz 13/E2805
1040 Wien

(+43-1) 58801-280513
georg.hauger@tuwien.ac.at

Partner

siehe Anhang