cycLINK – Konzeption eines flächendeckenden Bike-Sharing Angebots in Österreich

Einreichende Institution: Grazer Energieagentur Ges.m.b.H.
Jahr: 2026
Bundesland: Steiermark
Projektbild 26320

Das Projekt cycLINK der Grazer Energieagentur Ges.m.b.H. konzipiert ein flächendeckendes, österreichweit vernetztes Bike-Sharing-System. Bestehende Angebote sind in Österreich fragmentiert, auf urbane Räume beschränkt und unzureichend mit dem öffentlichen Verkehr verknüpft. Dies führt zu Versorgungslücken auf der ersten und letzten Meile, besonders in suburbanen und ländlichen Gebieten, was den Umstieg vom Auto auf klimafreundliche Verkehrsmittel erschwert. cycLINK analysiert bestehende Systeme, identifiziert Bedarfslücken mittels GIS-basierter Standortbewertungen und entwickelt konkrete Ausbau-Szenarien für verschiedene Raumtypen.

Das Innovative liegt im ganzheitlichen Ansatz, der erstmals städtische, vorstädtische und ländliche Räume gleichwertig betrachtet. Methodisch kombiniert das Vorhaben den Vergleich bestehender Systeme mit Expert:inneninterviews und datenbasierten Planungen, die Angebot und Nachfrage integrieren. Durch die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen wie der TU Wien und dem Praxispartner nextbike entsteht ein konsistentes Gesamtkonzept mit hoher Praxisrelevanz. Das Projekt trägt zur ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem es Bike-Sharing als alltagstaugliche Ergänzung zum öffentlichen Verkehr stärkt und so die Emissionen des motorisierten Individualverkehrs reduziert.

Mit Stand Juni 2026 befindet sich das Projekt in der Konzeptionsphase und ist fast abgeschlossen. Es wurden bereits Datenanalysen durchgeführt, erste Versorgungslücken identifiziert und Ausbau-Szenarien entwickelt. Die Reichweite ist österreichweit angelegt, da das Projekt eine nationale Planungsgrundlage schafft. Geplante Schritte bis zum Projektende im September 2026 umfassen die Definition institutioneller Rahmenbedingungen, die Entwicklung wirtschaftlich tragfähiger Betreibermodelle sowie Finanzierungsstrategien. Die Ergebnisse sollen direkt in die Umsetzung eines flächendeckenden Systems überführt werden, wobei die Skalierung entlang bestehender Mobilitätsknoten im Vordergrund steht.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

Grazer Energieagentur Ges.m.b.H.

Partner

Technische Universität Wien – Forschungsbereich Stadt- und Regionalforschung: Forschungspartner
nexbike GmbH: Praxispartner
Technische Universität Wien – Forschungsbereich Verkehrssystemplanung: Forschungspartner

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