Stadt Salzburg: Sommerregelung 2026 – Weniger Stau. Mehr Stadt.
Jahr: 2026
Bundesland: Salzburg
Die Sommerregelung 2026 in der Stadt Salzburg ist ein Vorhaben des Amts für Stadt- und Verkehrsplanung. In den Sommermonaten Juli und August führen hohe Kfz-Zahlen, insbesondere durch Urlauberverkehr aus umliegenden Tourismusregionen, zu starken Verkehrsüberlastungen bis hin zum Stillstand im Innenstadtbereich. Um diese Situation zu entschärfen, wird der vermeidbare Durchzugs- und Suchverkehr reduziert. Ziel ist es, den zentralen Innenstadtbereich um bis zu 1.000 PKW-Fahrten pro Tag zu entlasten, den öffentlichen Verkehr zu beschleunigen und die Erreichbarkeit für Einsatzfahrzeuge sicherzustellen.
Das Besondere an dem Projekt liegt in der gesamtstädtischen Verkehrslenkung nach dem Vorbild italienischer verkehrsberuhigter Innenstädte. Im Gegensatz zu früheren Regelungen ist die Maßnahme nicht an Uhrzeiten oder Wetterlagen gebunden, was Unsicherheiten vermeidet und die Akzeptanz erhöht. Als Anreiz für eine Verhaltensänderung werden an vier Park-and-Ride-Standorten an den Stadtzufahrten vergünstigte Kombitickets für den öffentlichen Verkehr angeboten. Diese Kombination aus Lenkung und attraktiven ÖV-Angeboten soll die gefahrenen PKW-Kilometer und damit die lokalen Emissionen in der Altstadt senken. Zudem wird das Zufußgehen in der Innenstadt durch die Entlastung des öffentlichen Raums gestärkt.
Mit Stand Juni 2026 befindet sich das Projekt im straßenpolizeilichen Behördenverfahren, wobei die Umsetzung zum 1. Juli 2026 geplant ist. Eine Informationskampagne dient dazu, die gewünschten Lenkungseffekte zu erzielen. Der Erfolg wird durch Verkehrszählungen, die Auswertung der ausgegebenen Kombitickets sowie die Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs überprüft. Die Reichweite ist durch den Status Salzburgs als Tourismusstadt groß, da sich zeigt, wie sich touristischer Gelegenheitsverkehr verlagern lässt. Für Folgejahren ist eine kamerabasierte Zufahrtskontrolle zur Reduktion des Verwaltungsaufwands denkbar.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.