Zu Fuß durch die Stadt Salzburg

Einreichende Institution: MA 6/04 Straßen- und Brückenamt
Jahr: 2026
Bundesland: Salzburg

Das Projekt „Zu Fuß durch die Stadt Salzburg“ wird vom Straßen- und Brückenamt der Stadt Salzburg umgesetzt. Ziel ist die Attraktivierung des Fußverkehrs, um den Anteil der zu Fuß zurückgelegten Alltagswege über die bestehenden 23 Prozent hinaus zu steigern. Im Fokus stehen kurze Distanzen wie Schulwege, die oft trotz geringer Länge mit dem Auto bewältigt werden. Das Vorhaben reagiert auf die Verdrängung des Fußverkehrs durch den motorisierten Individualverkehr, der öffentliche Flächen dominiert und Gehsteige als zu schmal oder unterbrochen erscheinen lässt. Durch breitere, sicherere und durchgängige Wege soll der öffentliche Raum wieder als Begegnungszone gestärkt werden.

Das Innovative liegt in einem Perspektivenwechsel weg von der Autodurchfahrt hin zur Aufenthaltsqualität. Barrierefreiheit wird nicht als Zusatz, sondern als Grundvoraussetzung verstanden, damit Kinder, ältere Menschen und Personen mit Mobilitätshilfen Wege selbstständig nutzen können. Diese konsequente Gestaltung fördert ökologisch verträgliche Mobilität, da mehr Fußverkehr Lärm, CO₂-Emissionen und Flächenverbrauch reduziert. Besonders Kinder lernen durch sichere Wege früh, dass nicht jede Strecke mit dem Auto zurückgelegt werden muss, was ihr späteres Mobilitätsverhalten nachhaltig prägt.

Mit Stand Juni 2026 befindet sich das Projekt in der aktiven Umsetzungsphase. Als Erfolg gilt eine Markierungsoffensive zur besseren Kennzeichnung von Querungen. Für 2026 sind sechs größere Gehsteigprojekte geplant, darunter Verbreiterungen, Entsiegelungen und neue Wege in Stadtteilen wie Aigen und Schallmoos. Ergänzend werden Sitzgelegenheiten und Trinkwasserbrunnen installiert. Die Reichweite beschränkt sich auf das Stadtgebiet Salzburg, wobei die Maßnahmen auch den lokalen Handel stärken sollen. Geplant ist die schrittweise Schließung von Lücken im Gehwegenetz, um Zufußgehen als gleichwertige Mobilitätsform dauerhaft zu etablieren.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

MA 6/04 Straßen- und Brückenamt

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