Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Radschnellverbindung am Kumma - Vorderland

Radschnellverbindung am Kumma - Vorderland
AM-034 2022 Amt der Vorarlberger Landesregierung

Ziele/Ideen

Die Nord-Südverbindungen im Radverkehr sind in der Region für ein zukunftsfittes Mobilitätsangebot ungenügend. Die bestehende Radinfrastruktur ist mangelhaft und unattraktiv. Die derzeitigen Radwege führen entlang von stark befahrenen Straßen. Die Umwege auf den attraktiven Routen sind groß. Durch topographische Einengungen (Sattelberg und Udelberg) stellt die Umsetzung einer direkten und vor allem alltagstauglichen Verbindung eine Herausforderung dar, welche durch die aktuellen Planungen aber gelöst werden kann.
Analysen schätzen das Potential auf 1.500 bis 2.000 Radfahrer*innen pro Tag ab. Dadurch werden pro Jahr rund 2.000.000 Autokilometer und damit rund 400 Tonnen CO2 eingespart. Zusätzlich attraktiviert das Projekt den Radverkehr in der Region.
Mit den flankierenden Planungen (Umbau der Bahnhöfe Klaus und Götzis zu Mobilitätsdrehscheiben) wird die Kombination und das Angebot öffentlicher Verkehr – Radverkehr weiter gestärkt und ausgebaut.

Kurzbeschreibung

Die Radverbindungen zwischen den Vorarlberger Regionen Am Kumma (27.000 Einwohnerinnen und Einwohner) und Vorderland (65.000 Einwohnerinnen und Einwohner) führen derzeit entlang stark befahrener Landesstraßen. Die verfügbaren Routen sind daher nicht nur unattraktiv, sondern auch mit großen Umwegen und schwierigen Querungen verbunden. Innerhalb von einem Kilometer liegen entlang der geplanten Radschnellverbindung mehr als 7.000 Arbeitsplätze, welche in 15 bis 20 Minuten mit dem Fahrrad erreichbar sind.

Ziel des Projekts ist, in Nord-Süd-Richtung sowie in Ost-West-Richtung direkte, sichere und störungsfreie Radschnellverbindungen für den Alltagsradverkehr zu realisieren. Die Routen sollen als Rückgrat und Verteilnetz dienen und insbesondere die Betriebsgebiete in Klaus, Röthis und Koblach attraktiv und direkt an die Siedlungsgebiete anbinden. Zusätzlich werden die Bahnhaltestellen Klaus, Sulz/Röthis und Götzis als regionale Mobilitätsknotenpunkte optimal an das Radverkehrsnetz angebunden. Das Vorprojekt ist abgeschlossen, im Herbst (2022) soll die Einreichplanung ausgeschireben werden, planmäßig sollte das Projekte im Jahr 2027 fertiggestellt werden.
 

Resultate

Das Vorprojekt ist abgeschlossen. Dabei wurden die Lage und Höhe der Trasse festgelegt. Neben dem ca. 160 m langen Tunnel sind weitere zehn Brücken erforderlich, um die bestehenden Gewässer und Landesstraßen niveau- und kreuzungsfrei zu queren. Zudem wird im Bereich des Bahnhofs Klaus eine Radwegunterführung unter der Bahn benötigt, da hier die Ost- West RSV abzweigt.
Die bisherigen Abstimmungen mit den relevanten Akteur*innen waren positiv und die Zustimmung für das Projekt groß. Wenngleich die ökologischen Aspekte genau betrachtet werden müssen und Verbesserungen für die Umwelt wesentliche Bestandteile des Projektes sind.
Im Herbst soll die Einreichplanung ausgeschrieben werden. Dabei ist ein interdisziplinäres Team aus Verkehrsplanung, Ökologie, Ingenieurbau und Gewässerplanung Voraussetzung.

Einreicher

Amt der Vorarlberger Landesregierung
Herr DI Johannes Zangerl
Römerstraße 15, 6901 Bregenz
johannes.zangerl@vorarlberg.at
+43 5574 511 27820
+43 664 6255 696

Partner

Region amKumma: Unterstützung und Vertretung der Standortgemeinden

Region Vorderland: Unterstützung und Vertretung der Standortgemeinden

Marktgemeinde Götzis: Standortgemeinde

Gemeinde Koblach: Standortgemeinde

Gemeinde Klaus: Standortgemeinde

Gemeinde Weiler: Standortgemeinde

Gemeinde Sulz: Standortgemeinde

Gemeinde Röthis: Standortgemeinde

auf Facebook teilen twittern