Safetymodul für eine bedarfsgerechte Stützung beim Radfahren

Einreichende Institution: Privatperson
Jahr: 2024
Bundesland: Steiermark
Safetymodul für eine bedarfsgerechte Stützung beim Radfahren

Ziele/Ideen

Grundsätzlich: die Probleme "sollen" nicht nur gelöst werden, sondern die Praxistests haben gezeigt:
Sie werden dadurch gelöst!

– Dem Sicherheitsbedürfnis von Leuten mit eingeschränktem Gleichgewichtsgefühl (sturz- bzw. kippgefährdeten Personen) wird Rechnung getragen
– Die Unfallgefahr wird reduziert: Kippunfälle wegen seitlich geneigter Fahrbahn (Kippgefahr!) und Kurvenfahrten (Fliehkraft!) werden vermieden!
– Behinderten wird dadurch ein Mehr an Selbstbestimmung und Mobilität gegeben!
– "grüne" Technologie: Die Stützung braucht keine Energie!
– Safetymodule werden voraussichtlich leicht zu beschaffen sein: bei Bandagisten und im Fahrradfachhandel
– Sie sind erschwinglich und für neue und alte Fahrräder geeignet
– Einfache Montage und Demontage
– Um damit fahren zu können, sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich (lediglich radfahren muss man können!)
– Frontdreiräder mit Safetymodul sind auch besonders gute Transport- und Lastendreiräder

Kurzbeschreibung

Ausgangssituation: mein Stützungsbedarf beim Radfahren, handelsübliche "steif stützende" Dreiräder, die sich nicht bedarfsgerecht anpassen können, sind mir (wegen mehrerer Unfälle damit) zu unsicher.
Ziel: Entwicklung eines automatisch und bedarfsgerecht in der Idealneigung stützenden Hilfsmodules, das als Bausatz an ein Fahrrad angebaut werden kann und es zu einem Frontdreirad macht.
Zusatzanforderungen: Zuverlässigkeit, Stützung ohne Energiebedarf, Anpassbarkeit an verschiedene Radtypen und -größen, Lastentrageignung, Sicherheitszertifizierung.
2023 ist mir der Durchbruch gelungen!
Ergebnis: gebastelter Safetymodul Prototyp, der die funktionalen Anforderungen erfüllt, an ein Ebike angebaut ist, von mir getestet und zum Patent angemeldet wurde (Österr. Patentanmeldung Nr. A 50523/2023 – "Neigungsassistent")
Aktuell: Weiterentwicklung zu einem auch von anderen verwendbaren "Sekundärprototyp" (bis Herbst 2024)
Bekanntmachung: Ab sofort
Test durch Dritte: Ab Herbst / Winter 2024/25

Resultate

– Bis zur Patenanmeldung musste das Entwickelte geheim gehalten werden
– Testergebnis aus den folgenden 800 km Probefahrten in der Öffentlichkeit: Ermitteln von Weiterentwicklungspunkten, um einen Sekundärprototyp zu erlangen, der sicherheitszertifiziert ist und auch von Anderen verwendet werden darf
– Gewissheit: ein Fahrrad mit Safetymodul ist für die Praxis geeignet!
– Es ermöglicht mir (und anderen Behinderten) sichere Mobilität!
– Wo immer ich mit meinem gebastelten "Primärprototyp" hinkomme, stößt das Safetybike auf Interesse: "Wo kann man das kaufen?"
– Meine Sicherheits- und Verwendungsziele sind erreicht!
– Das Ebike mit dem Safetymodul erfüllt die gesetzten Ziele: Es ist einfach, robust und kostengünstig herstellbar. Die zugrundliegende Technologie wird patentiert. (Vorbescheid!)

Einreicher

Privatperson

Partner

Fachhochschule Joanneum, Institut Physiotherapie: Entwicklungshelfer, Inputgeber, Prüfende
Delineo-Engineering GmbH: Inputs, Konstruktion des Sekundärprototyps
Krankenhaus Donaustadt, Abt. f. Neurochirurgie: Beratung, Inputs, Begutachtung, Vorschläge
Verein “selbstbestimmt leben Steiermark”: Beratung, Unterstützung, Inputs

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