Wegeschilder aus Lärchenholz
Jahr: 2025
Bundesland: Wien
Ziele/Ideen
Das Ersetzen von Aluminiumschildern mit Folierung oder pulverbeschichtet hat uns einen Blick auf Alternativen werfen lassen und so sind wir wieder auf Holz gekommen, das mithilfe von aktueller CNC und Lasertechnik so vielfältig gestaltbar ist, dass es Aluminium wieder ersetzen kann.
Kurzbeschreibung
Beschilderungen aus heimischem Lärchenholz für touristische Ziele sind ein Teil der Mobilität, der ersten Moment nicht unbedingt mitbedacht wird. In den letzten 50 Jahren ist man zunehmend auf Aluminium umgestiegen, was aufgrund der Umweltbelastung bei Erzeugung und Entsorgung nicht sinnvoll ist. Wir haben daher nach einer umweltfreundlicheren Alternative gesucht.
Resultate
Ergebnisse & Wirkung:
Das Projekt evaluierte Beschilderungsformen im alpinen Raum mit Fokus auf Umweltverträglichkeit und Dauerhaftigkeit. Als Beispiele wurden Lösungen aus Südtirol, Norwegen und Frankreich ins Auge gefasst. Holzschilder erwiesen sich langlebiger (20–30 J.) wie Aluminium (20 J.), sind verwindungssteif und benötigen daher keine zusätzlichen Schienen. So entsteht ein umweltfreundlicher, in der Natur unbedenklicher und vollständig recycelbarer Ersatz für Aluminiumschilder, deren Material sich oft zersetzt und Mikroplastik freisetzt.
Sozialer Mehrwert:
Positive Resonanz aus der Bevölkerung: traditionelles Material (Holz) fördert Identifikation.
Zahlen & Fakten:
2024: Auszeichnung durch den Alpenverein für Umweltideen.
2025: Austausch von über 200 Schildern im alpinen Raum geplant. Derzeitiger jährlicher Ersatz: ca. 50 Stück von insgesamt über 2.000.
Kooperationspartner: Kleho GmbH (Felix Reiner). Testeinsätze in drei Höhenlagen erfolgreich abgeschlossen.
Partner
Kleho GmbH: Produktion und Installation