Hipp, hipp, hurra! Das Hippviertel in Ottakring wird klimafit!

Einreichende Institution: Stadt Wien, MA19 (Architektur und Stadtgestaltung)
Jahr: 2025
Bundesland: Wien
Projektbild 25216

Ziele/Ideen

Das Projekt verbindet Bürger*innenbeteiligung, Klimaanpassung und soziale Nutzung. Besonders ist die partizipative Entstehung über das Wiener Klimateam. Helle Pflasterung, neue Bäume, Wasserelemente und Sitzgelegenheiten schaffen multifunktionalen Raum mit ökologischer und sozialer Wirkung. Das Hippviertel ist ein Paradebeispiel, wie aus Straßenabschnitten in Wien ein hochwertiger Aufenthaltsraum im Freien entsteht.

Kurzbeschreibung

Das Hippviertel in Ottakring wird bis Sommer 2025 umfassend begrünt und umgestaltet. 1.300 m² Asphalt werden entsiegelt, 27 neue Bäume gepflanzt und fast 500 m² Grünfläche neu gestaltet. Die Brunnengasse wird zur Fußgängerzone mit heller Pflasterung, Wasserspiel, Trinkbrunnen, Sitzmöbeln und bunten Bodenelementen. Auch die angrenzenden Straßen wie Hippgasse und Menzelgasse werden begrünt, verkehrsberuhigt und um Mikrofreiräume ergänzt. Das Projekt wurde im Rahmen des Wiener Klimateams gemeinsam mit Bürgerinnen entwickelt. Der angrenzende Brunnenmarkt – Wiens meistbesuchter Straßenmarkt – profitiert direkt: Besucherinnen können nach dem Einkauf in der begrünten Zone verweilen. Die Umgestaltung bringt Kühlung, Aufenthaltsqualität und nachhaltige Mobilität in ein bisher unterversorgtes Grätzl, das laut Wien-Plan besonders von Hitze betroffen ist.

Resultate

In ganz Wien wurden durch das Projekt „Raus aus dem Asphalt“ 243.000 m² neue Grünflächen, 74.000 m² begrünter Straßenraum, über 3.000 neue Bäume und mehr als 2.500 Sitzgelegenheiten geschaffen. Im Hippviertel sind deutliche Verbesserungen für Umwelt und Lebensqualität zu erwarten: Die Entsiegelung von 1.300m2 Fläche mit 27 Bäumen und fast 500m2 Grünfläche führen zu weniger Hitzeentwicklung und besserem Mikroklima. Das reduziert Hitzebelastungen und Feinstaub für Anwohner*innen. Wasserspiel, Sitzbereiche und Trinkbrunnen schaffen soziale Treffpunkte. Damit entsteht ein lebenswertes, klimafittes Grätzl, das soziale Interaktion fördert und gleichzeitig aktiv zur Klimaanpassung beiträgt.

Einreicher

Stadt Wien, MA19 (Architektur und Stadtgestaltung)

Partner

MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau,Stadt Wien: Straßenplanung & Umsetzung
16. Bezirk – Bezirksvorstehung: Mitauftraggeber

Neue Suche