ENABLE: Elektrische Nutzfahrzeuge – Auslegung, Betrieb, Ladeinfrastruktur und Energieversorgung
Jahr: 2026
Bundesland: Vorarlberg
Das Forschungsprojekt ENABLE: Elektrische Nutzfahrzeuge – Auslegung, Betrieb, Ladeinfrastruktur und Energieversorgung wird von der FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences als Leadpartner gemeinsam mit weiteren Hochschulen und Unternehmen durchgeführt. Bus- und Logistikunternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Flotten zu elektrifizieren, benötigen dafür jedoch ganzheitliche Entscheidungshilfen. Bisherige Tools betrachten meist nur isolierte Aspekte wie Reichweite oder Batteriezustand. Das Projekt adressiert diese Lücke, indem es die Auslegung der Ladeinfrastruktur, die Tourenoptimierung, verschiedene Stromtarife sowie die Integration von Photovoltaik und Speichern in einem Gesamtsystem betrachtet. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit und den robusten Betrieb der E-Flotten sicherzustellen und gleichzeitig die Bedingungen für Förderungen zu erfüllen.
Das Besondere an ENABLE liegt in der Entwicklung von Open-Source-Tools, die eine transparente Validierung und Weiterentwicklung durch Dritte ermöglichen. Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern, die ihre Algorithmen oft verschließen, stellt das Projekt wissenschaftlich fundierte Methoden zur Verfügung. Durch die Kombination aus realitätsnahen physikalischen Simulationen und mathematischen Optimierungsmodellen werden komplexe Abhängigkeiten zwischen Fahrzeugverbrauch, Infrastrukturkosten und Energieversorgung abgebildet. Dies trägt zur ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem es die Umstellung auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge beschleunigt und so die Treibhausgasemissionen im Güter- und Personenverkehr senkt.
Mit Stand März 2026 ist das Projekt gerade gestartet und läuft bis Februar 2029. Die Reichweite erstreckt sich auf das Interreg-Programmgebiet der Bodenseeregion. Geplant sind die Aufnahme von Monitoringdaten, die Modellbildung sowie die Anwendung der Tools in Praxisfällen bei Partnerunternehmen. Die Ergebnisse sollen Logistikunternehmen, Energieversorgern, technischen Büros und der öffentlichen Verwaltung zugutekommen. Durch Wissenstransfer und öffentliche Workshops wird eine breite Vernetzung zwischen Forschung und Praxis angestrebt, um die Skalierung der Lösungen in den kommenden Jahren zu ermöglichen.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
FHV – Vorarlberg University of Applied Sciences: Leadpartner
Hochschule Kempten: Projektpartner
Hochschule Ravensburg-Weingarten: Projektpartner
Gebrüder Weiss GmbH: Projektpartner
Haslach Bus GmbH: Projektpartner