Bidirektionales Carsharing: FReD im Dorf – das Nachbarschaftsauto

Einreichende Institution: Gemeindeverband Karnische Region
Jahr: 2026
Bundesland: Kärnten
Projektbild 26047

Das Projekt „Bidirektionales Carsharing: FReD im Dorf – das Nachbarschaftsauto“ wird vom Gemeindeverband Karnische Region umgesetzt. Ziel ist es, im ländlichen Raum Zweit- und Drittautos durch ein nachbarschaftlich organisiertes Carsharing-Modell zu ersetzen, um Standzeiten und ineffiziente Ressourcennutzung zu reduzieren. Im Bezirk Hermagor teilen sich drei bis vier Haushalte einer Wohnstraße für zwei Monate ein Elektroauto. Die Teilnehmenden organisieren die Nutzung selbstständig, wobei technische Aspekte wie Buchung und Ladeinfrastruktur sowie soziale Faktoren wie Vertrauen und Abstimmung untersucht werden. Ein Forschungsteam begleitet den Prozess, um ideale Nutzerkombinationen für unterschiedliche Lebenssituationen zu identifizieren.

Das Innovative liegt in der Verknüpfung von Mobilität und Energie. Erstmals wird nicht nur das Fahrzeug geteilt, sondern auch überschüssige Energie. Das Elektroauto dient als mobiler Speicher und wird bidirektional in lokale Photovoltaik-Anlagen und Energiegemeinschaften integriert. Durch diese Technologie kann lokal erzeugter Solarstrom im Fahrzeug gespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz oder in die Häuser zurückgespeist werden. Dies reduziert CO₂-Emissionen und fossile Energieverbräuche, indem private Pkw, die durchschnittlich 95 Prozent der Zeit ungenutzt stehen, durch ein effizient ausgelastetes Gemeinschaftsfahrzeug ersetzt werden.

Mit Stand April 2026 befindet sich das Projekt in der Umsetzungsphase. Der erste Probebetrieb mit drei Haushalten wurde erfolgreich abgeschlossen, ein zweiter Standort mit vier Haushalten ist gestartet. Vier weitere Standorte sind geplant. Die Standortanalyse für die bidirektionale Ladeinfrastruktur läuft, der technische Betrieb ist für November 2026 vorgesehen. Erste wissenschaftliche Befragungen haben begonnen. Die Reichweite beschränkt sich auf Kärnten, zeigt jedoch großes Interesse über die Region hinaus. Das Modell bietet Skalierungspotenzial für weitere ländliche, touristische und städtische Räume.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

Gemeindeverband Karnische Region

Partner

KEM Karnische Enerige: Projektmanagerin
Gemeinde Kötschach Mauthen: Projektpartner
Autohaus Patterer GmbH: Projektpartner
Carsharing Österreich: Projektpartner
im-plan-tat – Raumplanungs-GmbH & Co KG: Projektpartner
Gemeindeverband Karnische Region: Projektpartner
Verein Mobireg: Projektpartner
NLW Tourismusmarketing GmbH: Projektpartner

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