Feuerwehreinsatzfahrzeug als BEV

Einreichende Institution: Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Projektbild 26195

Ziele/Ideen

Das Tank 10 der Freiwilligen Feuerwehr Krems/Donau ist ein vollelektrisches Löschfahrzeug auf Basis der Rosenbauer RT-Plattform und ersetzt ein konventionelles Dieselfahrzeug im Fuhrpark. Damit wird erstmals in Niederösterreich der Nachweis erbracht, dass emissionsfreie Antriebstechnologie auch im Bereich der Schwerlastmobilität mit höchsten Verfügbarkeitsanforderungen (Der Feuerwehreinsatz ist nicht planbar, das Fahrzeug muss immer funktionieren) einsatzfähig ist.

Kurzbeschreibung

Das Projekt fungiert als Demonstrationsvorhaben für den Einsatz von Elektromobilität in einem Bereich, der traditionell als nicht elektrifizierbar gilt. Feuerwehrfahrzeuge unterliegen extremen Anforderungen an Zuverlässigkeit, Leistung und Verfügbarkeit – wenn der Technologiewechsel hier gelingt, entkräftet das Vorbehalte gegenüber Elektromobilität in vergleichbaren Schwerlastanwendungen (kommunale Fahrzeuge, Entsorgung, Zustelllogistik). Als öffentlich sichtbares Einsatzmittel mit hoher Präsenz im Stadtbild wirkt das Fahrzeug zudem als niederschwelliger Multiplikator: Bürgerinnen und Bürger erleben Elektromobilität nicht als abstraktes Konzept, sondern als leistungsfähige Technologie im härtesten denkbaren Anwendungsfall. Die Ladeinfrastruktur am Standort wird in das bestehende Energiekonzept integriert, womit perspektivisch auch die Kopplung mit lokaler erneuerbarer Erzeugung (PV) möglich wird.

Resultate

Das Fahrzeug – ein Rosenbauer RT (Tank 10) – wurde am 9. Mai 2026 feierlich in Dienst gestellt und ist seither vollständig in den Einsatzdienst der Freiwilligen Feuerwehr Krems/Donau integriert. Ein 6-monatiger Proebetrieb wurde fehlerfrei absolviert. Es handelt sich um das erste vollelektrische Feuerwehreinsatzfahrzeug in Niederösterreich. Damit wurde das zentrale Projektziel – der Nachweis, dass ein emissionsfreies Löschfahrzeug unter realen Einsatzbedingungen eines städtischen Pflichtbereichs betrieben werden kann – erreicht. Über 200 Einsätze, das gesamte Einsatzspektrum von Großbrand bis hin zur Ölspur. Vielen Menschen wurde geholfen, vielen wurde das Leben gerettet. Das war nicht fas Fahrzeug, das ist nur das Werkzeug, aber dieses Werkzeug erfolgt die Anforderungen der größten freiwilligen Feuerwehr Österreichs. Wir nennen das einen Erfolg.

Einreicher

Freiwillige Feuerwehr Krems/Donau

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