Der Zwischenstopp der Zukunft – Ladepark Amstetten

Einreichende Institution: Ladewerke Amstetten GmbH
Jahr: 2026
Bundesland: Niederösterreich
Projektbild 26224

Ziele/Ideen

Das Innovative an unserem Ladehub ist die ganzheitliche Betrachtung von öffentlicher E-Ladeinfrastruktur. Im Mittelpunkt der Planung stand die Frage, wie Menschen ihr Elektrofahrzeug unterwegs tatsächlich laden möchten und welche zusätzlichen Angebote notwendig sind, um einen möglichst komfortablen und inklusiven Zugang zu schaffen. Entstanden ist einer der größten Ladeparks Österreichs mit einem vielfältigen Angebot an Ladeinfrastruktur durch die Betreiber EVN, Ionity und Tesla. Ergänzt wird das Angebot durch Verpflegungsmöglichkeiten von einem regionalen Betreiber, moderne Sanitäreinrichtungen sowie einen Kinderspielplatz und eine Hundeauslaufzone. Darüber hinaus ist ein Teilbereich mit einem PV-Carport überdacht, das in Kombination mit einem Speicher die Energieversorgung für die Straßenbeleuchtung und das Bistro unterstützt. Durch den Standort an einem stark frequentierten Verkehrsknotenpunkt erhöht das Projekt zusätzlich die Sichtbarkeit der E-Mobilität im Alltag.

Kurzbeschreibung

Die Ladewerke Amstetten haben an der Autobahnanschlussstelle Amstetten West einen innovativen E-Ladepark errichtet. Dieser E-Ladepark denkt das Thema der öffentlichen E-Ladeinfrastruktur neu, indem ein besonderes Augenmerk auf Aufenthaltsqualität sowie einen inklusiven und barrierefreien Zugang gelegt wurde. Neben 38 Schnellladepunkten von drei unterschiedlichen Ladestellenbetreibern mit bis zu 400 kW Leistung sorgen ein modernes Selbstbedienungsbistro, Grünflächen mit Kinderspielbereich und Hundeauslaufzone sowie öffentliche WC-Anlagen für jene Aufenthaltsqualität, die sich E-Mobilist*innen bei einem Zwischenstopp wünschen. Ergänzt wird das Angebot durch einen barrierefreien Ladeplatz, barrierefreie Sanitäranlagen sowie ein Inklusionskarussell im Spielbereich. Zusätzlich sind Teilflächen des Ladeparks mit einem PV-Carport überdacht, das in Kombination mit einem Batteriespeicher die Energieversorgung der Allgemeinflächen wie Parkplatzbeleuchtung und Gebäudeklimatisierung unterstützt.

Resultate

In den ersten neun Betriebsmonaten wurden bereits rund 60.000 E-Fahrzeuge am neuen Standort in Amstetten geladen. Dadurch konnten im Vergleich zum Betrieb mit herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen rund 600.000 Liter fossiler Treibstoff eingespart werden[2]. Diese Maßnahme trägt somit wesentlich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei. Zusätzlich betreiben alle drei Ladestellenbetreiber ihre Ladepunkte mit 100 % Ökostrom. Das Projekt wurde von der Bevölkerung äußerst positiv aufgenommen und war über mehrere Wochen hinweg medial präsent. Im Rahmen der Eröffnungsfeier im September 2025 veranstalteten wir gemeinsam mit regionalen Autohäusern eine E-Automeile mit vielfältigem Rahmenprogramm, um das Thema E-Mobilität für die Bevölkerung greifbar zu machen. Dabei konnten wir rund 1.000 Gäste begrüßen und sehr viel positives Feedback sammeln. [2] Eigene Berechnungen nach UBA: Durchschnittsverbrauch E-Auto: 0,2kWh/Fzkm, Verbrenner: 0,6kWh/Fzkm; Energieinhalt fossiler Treibstoff: 10kWh/l

Einreicher

Ladewerke Amstetten GmbH

Partner

EVN, Ionity, Tesla: Mieter Stellflächen
In-the-Box 21: Bistrobetreiber

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