Radweg Alserbachstraße (Alsergrund)
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Ziele/Ideen
Das Projekt zeichnet sich durch die Kombination mehrerer innovative Aspekte aus: Zunächst gab es einen groß angelegten Beteiligungsprozess zur Neugestaltung des Julius-Tandler-Platzes, der Anwohner*innen aktiv in die Planung einbezog und so die Akzeptanz und Identifikation mit dem Projekt förderte. Im Zuge des Beteiliungsprozesses wurden die Mehrzweckstreifen in der Alserbachstraße für Radfahrer*innen als problematisch eingestuft. Im Zuge der Platzgestaltung wurde auf der Seite der ungeraden Hausnummern ein baulich getrennter Zwei-Richtungs-Radweg errichtet. Dieser verläuft ab der Spittelauer Lände bis zur Einmündung in den Fußgänger*innenzonenbereich bei der Markthalle. Ab der Boltzmanngasse bis zur Nußdorfer Straße wurde aufgrund der Platzverhältnisse bei der Markthalle und der Öffis Ein-Richtungs-Radwege auf beiden Seiten der Straße errichtet. Mit dem Radweg in der Fuchsthallergasse wurde eine sichere Route vom Gürtel bis zum Donaukanal geschaffen.
Kurzbeschreibung
Baulich getrennte Radwege statt schmale Mehrzweckstreifen: Gemeinsam mit der Stadt Wien hat der Bezirk Alsergrund 2025 in der Alserbachstraße eine sichere Radroute von der Friedensbrücke bis zur Markthalle geschaffen. In Kombination mit dem 2024 fertiggestellten Radweg in der Fuchsthallergasse wurde eine sichere Radverbindung auf der hochfrequentierten Radroute zwischen Gürtel und Friedensbrücke errichtet, wo sich alle Menschen gut und sicher mit dem Rad bewegen können.
Resultate
Die Bezirksvorstehung Alsergrund hat viele positive Rückmeldungen zum neuen Radweg erhalten. Bewohner*innen schätzen die neu geschaffene Radverbindung sehr. Vor allem für Familien und für unsere jüngsten Bezirksbewohner*innen ist die erhöhte Sicherheit ein großer Gewinn.
Partner
Stadt Wien
MA 28
MA 46
MA 42
Mobilitätsagentur
MA 19
MA 33