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e-Carsharing im Steirischen Vulkanland

e-Carsharing im Steirischen Vulkanland

Ziele/Ideen

Im Steirischen Vulkanland existiert seit 2005 die sogenannte Energievision 2025. Ziel ist eine 100-prozentige Energieversorgung aus eigenen und erneuerbaren Ressourcen für die Bereiche Strom, Wärme und Treibstoff/Mobilität. Die Region Steirisches Vulkanland ist jedoch verkehrstechnisch unterdurchschnittlich erschlossen (unter anderem verfügt der Bezirk Südoststeiermark über keinen Autobahn- oder Schnellstraßenanschluss) und weist bei einem der höchsten Pendelndenaufkommen sowie der österreichweit höchsten Pkw-Dichte gleichzeitig eine unterdurchschnittliche Einkommenssituation auf.
Dies bedeutet jedoch nicht nur eine Schwäche, sondern birgt auch eine enorme Chance für die erfolgreiche Umsetzung des vorliegende e-Carsharing-Projektes. Vor dem Hintergrund dieser Situation haben sich im Jahr 2014 unterschiedliche Akteure in der Region (Energieversorgungsunternehmen, Autohäuser, Fahrschulen, Mobilitätsdienstleister, Multiplikatoren etc.) zusammengefunden und eine „Regionale Mobilitätsstrategie Steirisches Vulkanland“ entwickelt. Hauptbestandteile dieser Strategie sind die Themen Elektromobilität und Carsharing, welche in einer Vision „Mobilität im Steirischen Vulkanland 2025“ manifestiert wurden. 
Ziel der Initiative „e-Carsharing im Steirischen Vulkanland“ ist nun die Schaffung eines Bewusstseins für die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen sowie der Abbau von Vorurteilen gegenüber Elektroautos. Elektromobilität wird dabei aus erster Hand "erfahrbar".

Kurzbeschreibung

„e-Carsharing im Steirischen Vulkanland“ ist ein Kooperationsprojekt von insgesamt 23 Gemeinden und 16 Betrieben, welche elektrisch betriebene Fahrzeuge in einem gemeinschaftlichen Pool einer breiten Zielgruppe zur Verfügung stellen. Das gesamte Projektvolumen beträgt rund drei Millionen Euro.
Die beteiligten Gemeinden und Betriebe im Steirischen Vulkanland haben 2016 das österreichweit größte Carsharing-Projekt gestartet. Das Projekt umfasst die Anschaffung von 41 Elektrofahrzeugen sowie 16 elektrischen Nutzfahrzeugen und die Installation von 73 öffentlich zugänglichen und frei verfügbaren Elektrotankstellen mit einer Leistung von bis zu 22 kW sowie sechs Schnellladestationen mit bis zu 50 kW.
Ziel der Initiative ist die Schaffung eines Bewusstseins für die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen sowie der Abbau von Vorurteilen gegenüber Elektroautos. Elektromobilität kann dabei aus erster Hand erfahrbar werden.

Resultate

An der Projekterstellung waren insgesamt 23 Gemeinden sowie 16 Betriebe beteiligt. In mehr als zwei Dutzend Projektsitzungen sowie Workshops wurden die genauen Projektdetails ausgearbeitet. Auch die Autohäuser und Versicherungsgesellschaften sowie Anbieter von Buchungsplattformen haben sich im Erarbeitungsprozess eingebracht und entscheidendes Wissen sowie Know-How in das in der Größenordnung in Österreich erstmalige Projekt aufgebaut und eingebracht.
Mit der konkreten Umsetzung zur Anschaffung der Elektrofahrzeuge, der Installation der Elektroladestellen sowie dem Aufbau der Buchungsplattform wird seit Frühjahr 2017 begonnen.
Durch das Projekt werden unmittelbar über 2.000 Personen (Mitarbeitende und Bedienstete der Projektteilnehmenden), 90.000 Bürgerinnen und Bürger der teilnehmenden Gemeinden sowie auch die zahlreichen Touristinnen und Touristen in der Region (jährlich mehr als eine Million Nächtigungen) erreicht.

Einreicher

LEA GmbH
Herr DI (FH) DI Alois Niederl
Auersbach 130
8330 Feldbach
www.lea.at
03152 8575 508
niederl@lea.at

Partner

Elektro Lugitsch: Kooperationspartner und Projektentwicklung

Autohaus Zehethofer: Kooperationspartner und Projektentwicklung