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Eine CO2-basierte Flugticketabgabe

Ziele/Ideen

Die Studie geht von dem Problem aus, dass ein Steuerwettbewerb um tatsächlich oder vermeintliche mobile Passagiere derzeit dazu führt, dass auf nationaler Ebene Flugticketabgaben entweder überhaupt nicht erst eingeführt werden oder bestehende Flugticketabgaben ständig unter Druck stehen. In den letzten Jahrzehnten haben mehrere EU-Länder eine Flugticketabgabe eingeführt, sie aber zumeist relativ bald wieder abgeschafft oder - wie Österreich - zumindest deutlich reduziert. Eine EU-weit eingeführte Flugticketabgabe würde diesen Steuerwettbewerb zumindest innerhalb der EU verhindern.

Kurzbeschreibung

Die wissenschaftliche Studie analysiert die Einführung einer CO2-basierten, EU-weiten Flugticketabgabe. Sie schätzt die potentiellen Einnahmen und schlägt vor, diese an die EU als teilweiser Ersatz für die derzeitigen Eigenmittel zur Finanzierung des EU-Budgets weiterzuleiten.

Resultate

Ein erstes Resultat einer CO2-basierten Flugticketabgabe in der EU wäre die Eindämmung der Passagierzahlen in der EU. Ein zweites Ergebnis wäre eine nachhaltigkeitsorientiertere Ausgestaltung des Eigenmittelsystems der EU, wenn die Einnahmen aus der Flugticketabgabe dazu verwendet werden würden, einen Teil der derzeitigen nationalen Beiträge der EU-Länder zur Finanzierung des EU-Budgets zu ersetzen.

Einreicher

Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Frau Dr. Margit Schratzenstaller
Arsenal Objekt 20
1030 Wien
www.wifo.at
01-798 2601 204
margit.schratzenstaller@wifo.ac.at
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