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Einheitliche Bushaltestellen im Schneebergland

Einheitliche Bushaltestellen im Schneebergland

Ziele/Ideen

Im Zuge der Busausschreibung 2019/2020 durch den VOR müssen eine Vielzahl von Bushaltestellen im Schneebergland neu hergerichtet werden, weil sie ansonsten keine Konzession mehr erhalten würden. Dies möchte die Kleinregion zum Anlass nehmen, einheitliche Buswartehäuschen zu errichten. Ziel ist es, in jeder Gemeinde ein modernes Buswartehäuschen unter Berücksichtigung der derzeitigen Standards (hell, einsehbar, Lichtquelle, Steckdose, etc.) zu errichten. Damit soll einerseits der ÖV wieder verstärkt ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken und Lust darauf gemacht werden auch mal den Bus zu nutzen und das Auto stehen zu lassen. Andererseits sollen die Häuschen einheitlich sein, um einen Wiedererkennungswert und Orientierung im Raum zu schaffen. Dadurch kann im Schneebergland zugleich die Regionale Identität gestärkt und die regionale Wirtschaft angekurbelt werden.

Kurzbeschreibung

In der sich aus 18 Gemeinden zusammensetzenden Kleinregion Schneebergland werden im Zuge des sich veränderten Öffentlichenverkehrs-Angebotes 2020 die Bushaltestellen erneuert und durch einheitliche moderne Buswartehäuschen mit Wiedererkennungswert bestückt. Diese dienen nicht nur als Warteplatz bis der nächste Bus kommt, sondern auch als sozialer Ort - einander zu begegnen, zu rasten und aber auch um Lust auf den Öffentlichen Verkehr zu machen - der sich mit der Busausschreibung zum jetzigen Bestand durch die vom Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) geplanten Buslinienführungen verbessern wird.

Resultate

Die Projektidee war Hauptregionssieger des Industrieviertels beim 2017 stattgefundenen landesweiten Mobilitätswettbewerb "Clever mobil - Multimodalität macht's möglich!" und erhielt vom damaligen Verkehrslandesrat Karl Wilfing am 22.11.2017 einen Check mit einem Preisgeld von €10.000,-. In der Zeit von 16. Februar bis 30. April 2018 lief der Designwettbewerb zur Findung eines Prototypens, wo das Ziel war auch regionale Betriebe einzubinden um die Wertschöpfung in der Region zu fördern. Diese Prototyp soll dann an ÖV Umschlagplätzen sukzssive in allen 18 Schneebergland-Gemeinden installiert werden. Am 07.06.2018 fand diesbezüglich die Jurysitzung statt und es wurde aus den Einreichungen ein Sieger gekürt, der am 18.06.2018 veröffentlicht wird. In den Folgemonaten wird dann der Prototyp nicht nur auf Papier geplant, sondern auch tatsächlich designt bis zur Umsetzung. Wichtig dabei ist, dass die Haltestelle so aufgesetzt wird, dass sie sukzessive erweiterbar ist und auch in den Folgejahren noch nachgerüstet werden kann - um auf die sich stetig ändernden Mobilitätsbedürfnisse der Gesellschaft entsprechend zu reagieren.

Einreicher

Gemeinsame Region Schneebergland Frau DI Martina Sanz Marktplatz 1, 2753 Markt Piesting region@schneebergland.at 0676/812 20 347http://www.region-schneebergland.at/

Partner

NÖ.Regional.GmbH - Mobilitätsmanagement Industrieviertel: Fachlich-inhaltliche Projektbegleitung (von Idee über Designwettbewerb bis hin zur Umsetzung)

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