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Einsteigen, fahren: Zeitgemäße öffentliche Mobilität für das ganze Land.

Ziele/Ideen

Ein möglichst hoher Anteil an Zeitkarten reduziert Zugangsbarrieren, steigert die Mehrnutzung und emotionale Bindung und entlastet die MitarbeiterInnen vor Ort durch weniger Fahrkartenverkauf.
Das Tarifsystem orientiert sich konsequent an übergeordneten Zielen wie Lebens- und Standortqualität oder Klima- und Ressourcenschutz. Es ist sozial ausgewogen.
Die neuen Tarife überzeugen durch Einfachheit und Überschaubarkeit. Sie sind nutzerInnen- und zielgruppenorientiert und folgen dem persönlichen Lebenslauf. Tarife und Jahreskarten greifen ineinander – vom SL plus-Ticket für SchülerInnen und Lehrlinge über das Jugendticket, Familienbonus oder verschiedene Partnerangebote bis hin zur Seniorenkarte. Jahreskarten sind ohne Mehrkosten in acht Teilbeträgen zahlbar.

Kurzbeschreibung

Der Weg
- Jahreskarten werden in einer insgesamt attraktiven Tarifsituation Jahreskarten nochmals günstiger.
- Die 365 Euro-maximo-Jahreskarte ist gut kommunizierbares Leitelement, jedoch strategisch gut eingebettet in das Gesamttarifkonzept.
- Das Tarifniveau für Einzel-, Tages-, Wochen- und Monatskarten bleibt attraktiv und günstig.
- Das System wird „entrümpelt“ und damit vereinfacht.
- Rabatte werden als Steuerungsinstrument zur Förderung des Absatzes in den Ziel-Produktkategorien eingesetzt und sind geradlinig ausgerichtet.
- Eine breite Diskussion auf verschiedensten Ebenen lässt auch kritische Stimmen zu – und das Finden stimmiger Lösungen.
- multimodal angelegter Entwicklungs- und Einführungsprozess

Die Entwicklung und Einführung des neuen Tarifsystems ist ein starkerm tragfähiger Aufhänger für eine breite interne und externe Kommunikationsoffensive. Sie macht es möglich, die Stärken des vorhandenen attraktiven Gesamtangebots in Stadt und Land wieder bewusst zu machen – samt den vielseitigen Lösungen für persönliche Mobilität in Alltag und Freizeit.
Die 365 Euro-maximo-Jahreskarte ist das Kernstück eines neuen Tarifsystems, das zum „Öfter-Fahren“ mit Bus und Bahn motiviert. Der Erfolg gibt Recht: Seit 1.1.2014 wurden 7.300 neue Jahreskarten-KundInnen gewonnen.

Resultate

Das neue Tarifsystem gilt seit dem 1. Jänner 2014. Seither wurden 7.300 neue Jahreskarten-KundInnen gewonnen. Damit setzt sich die Erfolgskurve fort, die durch seit Jahren steigende Beförderungszahlen und eine stetig wachsende Zahl an Jahreskarten-KundInnen gestützt wird.
Auch die aktuelle Mobilitätsverhaltensbefragung des Landes Vorarlberg bestätigt den Erfolg. Vorarlberg ist eines der wenigen Bundesländer Österreichs, in denen der Anteil der mit Bus und Bahn zurückgelegten Wege steigt. „Öffentlicher Verkehr und Fußwege haben im Vergleich zur vorigen Erhebung um jeweils einen Prozentpunkt zugelegt, die Wege per PKW gehen bei den Befragten zurück.
Erfreulich auch die politische Verankerung bei Land und Gemeinden: Der Rückhalt für Bus und Bahn ist in den Entscheidergremien sehr hoch.

Einreicher

Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH
Herr Dr. Christian Hillbrand
Herrengasse 10-14
A-6800 Feldkirch

+43-5522-83951-0
christian.hillbrand@vmobil.at

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