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Gestaltung der fünfarmigen Lindenkreuzung als Begegnungszone (Shared-Space Ansatz)

Ziele/Ideen

GESTALTUNG DER FÜNFARMIGEN LINDENKREUZUNG ALS BEGEGNUNGSZONE (SHARED-SPACE ANSATZ)
Straßenraumgestaltung Klostergasse, westlicher Abschnitt;

Primär waren die Verkehrsflächen aufgrund geänderter Rahmenbedingungen den Nutzern neu zuzuteilen.
Ein wesentliches Spezialthema stellte die verkehrsreiche fünfarmige Lindenkreuzung dar, die einer wesentlichen Betrachtung unterzogen wurde.

Es bestand die Chance, den Stadtraum stärker in die Innenstadt zu integrieren und das Quartier insgesamt aufzuwerten.

Kurzbeschreibung

Die Thematik der ampelgeregelten innerstädtischen Lindenkreuzung wurde lange und wiederholt diskutiert und die Ampelsteuerung ständig optimiert. Für die dichten Busbeziehungen und Fußgängerströme war dies jedoch stets eine Verschlechterung.
Folgend wurden zahlreiche Beobachtungen und Erhebungen zum fünfarmigen Kreuzungspunkt mit und ohne Ampelregelung durchgeführt.

Die Verbindung „Bahnhof - Lindenkreuzung – Innenstadt“ gehört zu den von Fußgängern und Radfahrern stark frequentierten Achsen unserer Stadt.
Es bestehen eine Vielzahl an Buslinien über die Lindenkreuzung – jede 2. Minute ein Bus. Die beförderten Personen in den Bussen ist wesentlich höher, als die der Pkw`s.

Das Problem des Kreuzungspunktes waren die langen Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer und die Staubildungen auf der Hauptachse.
Da die Wartezeiten insbesonders für Fußgänger unakzeptabel waren, wurden immer mehr „Rotgeher“ beobachtet. Die Ausfahrt Altweg war für Radfahrer bei Ampelbetrieb nicht möglich.

Resultate

LINDENKREUZUNG: BEGEGNUNGSZONE / SHARED-SPACE ANSATZ

Gewinn:
-kaum Staubildungen, stetiger flüssiger Verkehrsablauf, nur kurze Wartezeiten
-verlustfreie, zügige Fahrten für die Stadt- und Landbusse
-Wegfall der Wartezeiten für Fußgänger, das Defizit an Aufstellflächen wurde minimiert
-generell langsamer Verkehrsablauf mit gegenseitiger Rücksichtnahme
-niedrige Geschwindigkeiten
-Ausfahrt aus dem Altweg für Radfahrer wieder möglich;

Die Unfallstatistik zeigte in den Jahren 2004 - 2007 im Ampelbetrieb jährlich 2-3 Unfälle. Seit dem Umbau der Lindenkreuzung in eine Begegnungszone / Shared-Space Ansatz wurden keine Unfälle mehr gemeldet.

Einreicher

Stadt Dornbirn - Stadtplanung
Herr Dipl.-Ing. Stefan Burtscher
Rathausplatz 2
A-6850 Dornbirn

+4355723065105
stefan.burtscher@dornbirn.at

Partner

Verkehrsteilnehmer Verkehrsteilnehmer - FG, RF, ÖPNV, MIV