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Kanalinspektionswagen - CO2-Emissionsreduktion durch Leichtbauweise

Kanalinspektionswagen - CO2-Emissionsreduktion durch Leichtbauweise
Kanalinspektionswagen - CO2-Emissionsreduktion durch Leichtbauweise © Sandra Brandstetter Sandra Brandstetter

Ziele/Ideen

Bisher mussten Fahrzeuge zur Gänze ausgetauscht werden, wenn das Fahrzeug einen Motorschaden oder ähnliches hatte. Dadurch entstanden erhebliche Investitionskosten, obwohl einzelne Komponenten bzw. die Innenausstattung noch funktionsfähig waren. Auch das Gesamtgewicht der vollausgestatteten Fahrzeuge musste so akzeptiert werden, wie es ausgeliefert wurde, individuelle Anforderungen der Auftraggeber konnten nur eingeschränkt berücksichtigt werden, wodurch auch die Kostendifferenzierung begrenzt individualisierbar war.

Kurzbeschreibung

Auf Eigeninitiative von engagierten Mitarbeitern wurde ein Kanalinspektionsfahrzeug umgebaut. Mit diesem Fahrzeug wird mit einer Kamera der Kanalzustand begutachtet und dokumentiert. Die verpflichtende Begutachtung dient als Basis für z.B. Sanierungskonzepte oder für die Erstellung eines Leitungskatasters.
Bisher musste ein Fahrzeug zur Gänze ausgetauscht werden. Die einzelnen Komponenten und Innenausstattung wie z.B. die Kanalkamera, Werkzeugequipment, Steuerungseinheit, Spindel (Kabeltrommel), etc. mussten entsorgt werden oder konnten teilweise im Idealfall weiterverkauft werden. Nun ist es gelungen, wiederverwendbare Komponenten herauszulösen und in ein neues Fahrzeug wieder einzubauen. Gleichzeitig wurde bei neuen Teilen auf die Gewichtsreduktion geachtet, wodurch das Gesamtgewicht erheblich reduziert werden konnte. Ziel war es, neben der erheblichen Investionskosteneinsparung das Gesamtgewicht zu reduzieren, um damit den CO2-Ausstoß beachtlich zu reduzieren.

Resultate

Auf Grund der Leichtbauweise, die Wiederverwendung von Komponenten und der neue Fahrzeugtyp konnte das Gesamtgewicht von vorher 4,25t auf 3,5t reduziert werden. Durch diese Gewichtseinsparung können pro gefahrenen Kilometer ca. 100g CO2 eingespart werden. Bei einer durchschnittlichen, jährlichen Fahrleistung von 30.000 km und einer Nutzungsdauer von 8 Jahren ergibt sich eine Einsparung von ca. 24t CO2-Emission. Das entspricht einer ca. 30% Reduktion.

Durch die Typisierung auf ein Fahrzeug bis max. 3,5t Gesamtgewicht kann das Fahrzeug mit dem Führerschein der Klasse B gelenkt werden.
Besonders hervorzuheben sind das Engagement und die Initiative der beteiligten Mitarbeiter, die sich über ihren Aufgabenbereich hinaus engagiert haben und viel persönliches Interesse und Know-how in das Projekt investiert haben. Durch das Projekt konnten Mitarbeiter auch wetterbedingte Stehzeiten überbrücken und weitere Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen.

Einreicher

WDL WasserdienstleistungsGmbH
Frau MMag. Sandra Brandstetter
Böhmerwaldstraße 3, 4021 Linz
sandra.brandstetter@wdl.at
0043 732/9000-3075

www.wdl.at

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