Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

LRcT - Light Rail CARGO Transit

Ziele/Ideen

Es soll eine universale Ressource auf dem Stand der heutigen Technik geschaffen werden, die im Einklang mit den vorhandenen Standards hilft, die niedrige Produktivität und den Innovationsrückstand im SGV zu lösen.
Zugangsbarrieren zum KV müssen radikal verringert werden, SGV + KV berechenbarer und auf deutlich kürzeren Routen sowie für mehrere Warengattungen kommerziell attraktiv werden.
Durch optimalen Einsatz vorhandener Technologie lassen sich bereits kurzfristig Ergebnisse erzielen. Investitionen können sich kurz- bis mittelfristig rechnen und es lässt sich vermeiden, viel Geld in teure Zukunftstechnologien zu verbauen, die für die Bewältigung der Klima- und Energiekrise zu spät greifen. Diese universelle Ressource kann als Unterbau (Fundament) für den Erfolg langfristiger zu entwickelnder innovativer Fahrzeug- und Transportsysteme dienen, zur optimalen Nutzung vorhandener Infrastrukturkapazitäten beitragen, und den Übergang von der Diesel- zur Elektrotraktion beschleunigen.

Kurzbeschreibung

Ein innovatives betriebliches, kommerzielles und regulatorisches Umfeld für den Schienengüterverkehr und kombinierten Verkehr, das die Chancen für einen substanziellen Modal Shift deutlich verbessert, einschließlich folgender Komponenten (Prototypen und kommerzieller Probebetrieb):
+ Fahrzeugsystem ("intelligenter" Gütertriebzug ink. Logistikintegration und verteiltem Antrieb)
+ Horizontaler Containerumschlag unter dem geladenen Fahrdraht (KV-Umschlagpunkte)
+ Umfassende Bahnbetriebs- und Logistikplattform zur Vernetzung von Verladern, Speditionen und Beförderern (Bahnbetrieb mit Loktraktion und Triebzügen je nach Gegebenheiten)
+ InterCity-Netze für unbegleitete Stückgut- und Intermodalleistungen (Taktverkehre für E-Commerce und KV)
+ Weitere innovative Geschäftsmodelle, die sich mittels obiger Ressourcen erschließen lassen (z.B. Werkverkehre Halle-zu-Halle, Shuttle-Zugsysteme im Anschluss an Fernostverkehre, Zugsysteme über diverse Systemgrenzen hinweg inkl. HGV-Netze)

Resultate

Es gab in Ungarn ein F&E-Vorprojekt, dessen Output eingebunden werden soll: eine technologische Lösung, wodurch sich die technologischen Grenzen und Hindernisse im konventionellen SGV für mehr Produktivität relativ weitgehend beseitigen lassen. Kalkulationen ausgehend von den bekannten Parametern und Lebenszykluskosten, sowie den sonstigen betrieblichen Kostenpositionen (Stand 2016) des SGV zeigen für eine Intermodalleistung auf der Relation München–Záhony Grenze die kommerzielle Rentabilität auf - z.B. ein all-inclusive Selbstkostenpreis von 7,6€ für einen 12-teiligen Zug bei 300 Betriebstagen pro Jahr.
Im Folgeprojekt wäre mehr Gewicht auf das umfassend innovative Umfeld zu legen. Eine Einzelinnovation wie die DAK oder die Nutzung im GV des Potenzials der Triebzugtechnik taugt nur etwas als Teil von einem zweckdienlichen Innovationsmix. Es geht um ein innovatives Betriebssystem, das die Stakeholder miteinander vernetzt; die Traktionsart ist nur eine wichtige Detailfrage.

Einreicher

Herr Stefan Neumann
9210 Baroy

Partner

Universität Miskolc: Projektpartner bei ARON-RCS für Horizontal Container Transshipment, Doktorand (Konsulent: Prof. Illés)

auf Facebook teilen twittern