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MegaHub Lehrte bei Hannover

Ziele/Ideen

Direktverkehre auf der Schiene kommen erst bei ausreichender Auslastung der Züge zustande. Wenn nicht, werden die Container über die Straße abgefahren. Gelingt es, Container/ Wechselbrücken-Ströme in geeigneter Weise für den Transport auf der Schiene zu bündeln, kommt es zu einer Sog-Bildung und somit Entlastung der Straße.

Kurzbeschreibung

Bei dem MegaHub Lehrte handelt es sich um einen Umschlagknoten (Hub) für Containerverkehre auf der Schiene. Statt Waggons zu rangieren, "steigen" Container/ Wechselbrücken zwischen den Güterzügen um. Die Anlagentechnik setzt sich zusammen aus bis zu zehn halbautomatischen Portalkranen für den Umschlag sowie einer Sortieranlage auf Basis fahrerloser Shuttles, alles koordiniert durch eine übergeordnete Materialflussteueung.

Resultate

Das Projekt hat ca.1996 einen von der Deutschen Bahn und den deutschen Ministerin für Forschung und Verkehr ausgeschriebenen Wettbewerb zur Planung einer Umsteigeanlage für den Kombinierten Verkehr gegen Konkurrenten wie Krupp, Mannesmann und Thyssen gewonnen. Das Projekt wurde bereits auf der Liste der externen Projekte für die Weltausstellung 2000 in Hannover geführt. Der Nachweis der praktischen Machbarkeit wurde frühzeitig durch Computersimulationen sowie eine Pilotanlage im Maßstab 1 : 1 geführt. Die Ausführung des Projekts hat sich aus verschiedenen Gründen immer wieder verzögert. Am 15. Mai 2018 fand offiziell der erste Spatenstich für die erste Ausbaustufe statt. Nutzen der Anlage siehe zuvor!

Einreicher

Herr Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Franke Prittwitzstraße 10, D-89075 Ulm franke@hs-ulm.de +49 731 5028296

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