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Mobilität mit einer sozialen Antwort

Mobilität mit einer sozialen Antwort

Ziele/Ideen

Mobilität sozialer zu gestalten, denn die bekannten Mobilitätsmittel Straße/Auto, Schiene und Rad lassen erhebliche Lücken in der Nutzbarkeit für alle die, die sowohl beruflich als auch gesellschaftlich mobil sein müssen und wollen.

Mobilität sozialer zu gestalten ist nicht nur eine Angelegenheit von Konzept und Technik, sondern vor allen Dingen des Wollens. Hierzu haben wir eine SWOT-Gegenüberstellung mit der Straße/MIV, der Schiene (Regelspurweite) und dem Radweg ausgearbeitet. Grundlage waren der ADAC-Report aus 2018 "Mobilität auf dem Land" und die difu-Ausarbeitung 64/2017 „Ressourcenleichte zukunftsfähige Infrastrukturen – umweltschonend, robust, demographiefest" im Auftrag des Umwelt-Bundesamtes BRD.

In diesen und weiteren Studien, die wir nutzten, sind die IST-Situationen präzisiert und Problemlösungen beschrieben, allerdings nie unter Einbeziehung der Möglichkeiten der Schmalspurbahn SSB 600.

Kein Vorwurf – keine Institution hatte und hat die Schmalspurbahn im Blick, wenn an Mobilitätskonzepten gearbeitet wurde und wird. Der wesentliche Teil des heutigen Problems "unsoziale Mobilität":

Es wurde unterlassen, die Möglichkeiten der Schmalspurbahn einzubeziehen. Es geht uns jedoch nicht darum, diese Unterlassungen anzuprangern. Wir verfolgen keine Strategien gegen das Radfahren, das Autofahren oder gegen die Einrichtung und das Wesen der extrem defizitären Bahn - uns geht es darum, ein Mittel aufzuzeigen, das dabei hilft, die soziale Lücke in der Mobilität zu schließen, Kosten für Verkehrs-Infrastrukturen zu senken und das Klima und die Umwelt zu schonen.

Ursachen und Motive für die Unterlassung:
Die Schmalspurbahn war überwiegend ein Materialtransportmittel für Ton, Mergel, Sand und Torf. Nach Beendigung des Abbaus wurden die Bahnen abgebaut oder/und dem Transportmittel LKW und damit dem MIV geopfert. Das war mehr Politik als sachliche Vernunft.

Kurzbeschreibung

Heutige Mobilitäts-Mittel sind nicht sozial – können nicht die Mobilitäts-Erfordernisse -Wünsche der Menschen mit ...

a. niedrigem Einkommen,
b. mit Lebensmittelpunkt in ländlichen Regionen und
c. mit eingeschränkter körperlicher Tüchtigkeit berücksichtigen.

Zu a. u. b.: Obwohl der Mobile Individual-Verkehr (MIV) das am höchsten mit Steuergeldern subventionierte Mobilitätsmittel ist, kann sich nur der geringere Bevölkerungsteil ein Auto wirklich leisten. Zudem ist auf dem Land das Auto oftmals das einzige Mobilitätsmittel.
zu c.: Radfahren kann nur der körperlich Fitte.

Betreiber von Schienen gebundenen Bahnen haben Strecken geschlossen, weil sie mit den Mitteln dieser Betreiber nicht wirtschaftlich erhalten werden konnten.

„Mängel“ der etablierten Mobilitätsmittel sind Vorteile unserer Schmalspurbahn (SSB 600) neuester Prägung und Technik.

Wir setzen uns dafür ein, diese Vorteile bekannt zu machen, damit die SSB 600 in die Bemühungen um „Soziale Mobilität“ einbezogen wird.

Resultate

März 2019 schriftliche Bestätigung des Verkehrsministers von Schleswig-Holstein, dass er unseren Beitrag sehr positiv bewertet. Der Durchbruch ist uns hier noch nicht gelungen, da wir auf die Ebene Kreis/Stadt als beauftragte Träger des ÖPNV verwiesen wurden. Damit ist der größte Problembereich dargestellt:

Die Profiteure unseres Gesamt-Konzeptes werden nicht erstrangig die Wirtschaft – die Güter herstellende Industrie und nicht der Straßen- und Brückenbau sein - diese Lobby haben wir nicht. Darum ist es uns mit unseren geringen Mitteln noch nicht gelungen, die gestaltende und anweisende Ebene der Politik für uns zu öffnen und zu gewinnen, so wie es Autobauer und die Bundesbahn und Baukonzerne vormachen, ohne sich anzustrengen.

Wir wollen und müssen es jedoch schaffen, die gestaltende und anweisende Ebene der Politik für unser Konzept zu öffnen, ansonsten müssen wir das Buch „soziale Mobilität“ schließen.

Auch deshalb nutzen wir über die Ausschreibung des Mobilitätspreises des VCÖ die einmalige Gelegenheit der Darstellung unserer Bestrebungen und unseres Beitrages zur sozialen Mobilität, zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Kosten für den ÖPNV.

Auf unser Bestreben hin haben wir gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft Umsicht und dem Weltmarktführer für SSB-Loks in Jan. 2018 Skizze „F&E Batterie getriebene SSB-Loks“ ausgearbeitet. Der Projektträger Jülich konnte unserem Wunsch nicht entsprechen.

Die Stadt Bad Orb beschäftigt sich aktuell 2./3. Q. 2019 auf einer bestehenden SSB-Strecke mit der getakteten SSB 600 ÖPNV-Verbindung mit dem IC-Halt in Wächtersbach, um Einwohner/Schüler, Kurgäste und Touristen befördern zu können und um damit auf Straßenbau und Buseinsatz verzichten zu können. Es soll nach unserem Konzept realisiert werden. Aktuell (Mitte 2019) sammelt die Stadt das Geld dafür ein.

2018/2019: Unsere beharrliche und mehrjährige Initiative vor Ort hat dazu geführt, dass Politiker von Bad Bramstedt die Stadt beauftragt haben, in Verbindung mit unserem ÖPNV-, Natur- und Klimaschutz-Projekt „TALIT“ in 2019 eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen.

Mit unserem TALIT-Konzept mit der SSB 600 als wesentlichen Bestandteil lässt sich für Stadt ein Alleinstellungsmerkmal darstellen, mit dem die Stadt zu zusätzlichen Einnahmen vor allen Dingen durch den Tages-Tourismus (wir nennen diesen den "Pantoffel-Tousismus") kommen kann.

Die GF des Regional-Bahnbetreibers AKN Kaltenkirchen begrüßt unser Konzept und bietet Kooperation an. Start wäre die von uns projektierte Strecke in Bad Bramstedt.

Einreicher

Knopf-Bahn 600 GmbH i.G.
Herr Geschäftsführer Andreas Knopf
Brammerau 10, D-24793 Brammer
feldbahn-luebeck@web.de
0439-29 20 96 16
0171-535 15 72
in der Konzeption (fertig bis Ende Juli 2019)

Partner

MANAGEMENT KOMPETENZEN: Projektgestaltung- u. Management; Businessplanung; PR

SCHÖMA GmbH: Ch. Schöttler (GF); R. König (Chef-Konstrukteur)

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