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Mobilitätsschule / nachhaltig mobil

Ziele/Ideen

Mit dem Erwerb des Führerscheins wird der Wunsch "Automobil" unterwegs zu sein in die Tat umgesetzt. Ein Wechsel zu nachhaltigen Mobilitätsformen macht den meisten Menschen nach "automobiler Gewohnheit" oftmals Angst. Dabei bieten innovative, nachhaltig ausgerichtete Angebote, gute Möglichkeiten besser, d.h. schneller, flexibler und kostengünstiger ans Ziel zu kommen. Wie bei jedem innovativen Produkt sind es zunächst einige Wenige, welche aus Interesse und Neugier Angebote annehmen, die vielleicht im ersten Schritt auch noch nicht perfekt ausgestaltet sind. Mit der Verbesserung des Angebots und nachweislich spürbaren Vorteilen im Vergleich zum klassischen motorisierten Individualverkehr werden die Angebote dann von einer wachsenden Mehrheit angenommen. Ob ein innovatives Produkt sich am Markt durchsetzen kann liegt dabei oftmals an Promotoren, welche diesen Prozess begleiten und ggf. auch beschleunigen können. Das Projekt "Mobilitätsschule" sieht sich als Promotor neuer, nachhaltiger, individueller Mobilitätsfomen.

Kurzbeschreibung

Die Partner - DIALOGIK gemeinnützige GmbH und ELECTRIFY BW e.V. - im Projekt "Mobilitätsschule - nachhaltig mobil" gehen davon aus, dass die Barrieren, nachhaltige, individuelle, Mobilitätsformen (E-Mobilität, Intermodale Mobilität / Sharing Systeme) zu Nutzen durch "Lernen der Möglichkeiten" verringert werden kann. Der Fokus im Projekt liegt zunächst auf einer Ergänzung des Lehrangebotes in Fahrschulen, durch welches Fahrschüler für nachhaltige Mobilität sensibilisiert werden sollen. Das Projekt sucht jedoch auch nach Möglichkeiten "erfahrene Verkehrsteilnehmer" für ein Lernangebot zu interessieren.

Resultate

Das Projekt stößt bei allen Stakeholdern, ob Fahrschule, Fahrlehrer, Fahrschüler, politisch Verantwortlichen oder interessiertem Bürger auf großes Interesse. Dieses ist im Raum Stuttgart wahrscheinlich auch vor dem Hintergrund einer intensiven, öffentlichen Debatte zu Feinstaub und Stickoxidwerten und der offenen Frage nach zukünftigen Fahrverboten in der Stadt zu sehen. Was sich jedoch auch herausstellt ist, dass der Weg von Interesse zu einer wirklichen Verhaltensänderung längerfristig zu sehen ist. Verglichen zur Situation bei Projektstart (Anfang 2016) hat sich jedoch das Interesse der Stakeholder am Projekt und dessen Inhalten immer mehr verstetigt. So gibt es zwischenzeitlich meherere Fahrschulen im Raum Stuttgart, die sich 2017/18 ein eigenes Elektrofahrzeug anschaffen werden und auch die größte Ausbildungseinrichtung im Raum Stuttgart für Fahrlehrer ist sehr an den Projektergebnissen zur Erweiterung des Schulungsportfolios für Fahrschulen interessiert. Es hat sich jedoch auch herausgestellt, dass das Interesse für alterbative Mobilitästformen bei Fahrschülern wesentlich geringer ist als bei Personen, welche bereits Erfahrungen mit einem eigenen Auto gemacht bzw. sich mit dem Kauf eines Solchen beschäftigt haben.

Einreicher

Electrify-BW e.V. Herr Andreas Hohn Rosengartenstrasse 11 70184 Stuttgart www.electrify-bw.de 0049 711 78780775 andreas.hohn@electrify-bw.de

Partner

Dialogik - gemeinnützigige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung mbH: Projektleitung - wissenschftliche Projektbegleitung

Electrify BW e.V. - gemeinnützig: Projektpartner - praktische Projektumsetzung