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Optimisation of Flight Movements in Europe

Optimisation of Flight Movements in Europe

Ziele/Ideen

Die hohe Zahl an Flugbewegungen im europäischen Luftraum führt zu negativen Klimawirkungen. Das CO2-Problem wird nennenswert verschärft. In Flughafennähe gibt es Feinstaubprobleme. Die Fluglärmbelastung erhöht sich mit jeder zusätzlichen Flugbewegung. Dazu kommen verkehrstechnische Probleme: ein zu dichter Luftverkehr fördert das Verspätungsrisiko. Das Verkehrsmittel Flugzeug wird unzuverlässig. Das ist schlecht für Reisende, die auf das Flugzeug angewiesen sind. Die Herausforderung der Forschung bestand deshalb darin zu prüfen, ob man die Zahl der Flugbewegungen reduzieren kann, ohne die Transportleistung zu verringern. Es sollte die gleiche Zahl von Passagieren transportiert werden können.

Kurzbeschreibung

Viele aktuelle Probleme im Luftverkehr hängen mit der Zahl der Flugbewegungen zusammen. Überfüllungen im Luftraum, erschwerte Koordination an Flughäfen, hohe Emissionen von Lärm und Schadstoffen sind Begleiterscheinungen zu vieler Flugbewegungen. Die vorliegende Studie untersucht, auf welchen Umfang sich die Zahl der Flugbewegungen in Europa reduzieren lässt, ohne die Zahl der Reisenden zu vermindern. Ziel ist es insofern, zu prüfen, ob sich Ökonomie und Ökologie in Bezug auf die Zahl der Flugbewegungen besser als bisher vereinbaren lässt.

Resultate

Die Ergebnisse der Optimierung des Flugplans liegen vor. Es konnte gezeigt werden, dass in dem optimierten Flugplan über 60% der Flugbewegungen eingespart werden können. Diese Reduktion gelingt mit drei Maßnahmen: Zum einen wird stark auf das Hub- & Spokes-System gesetzt, das zur Flugzahlreduktion beiträgt und es trotzdem erlaubt, von jedem Ort jeden anderen Ort zu erreichen. Dann werden redundante Flüge bereinigt, die darin bestehen, dass derzeit teilweise alle 5 bis 10 Minuten ein Flugzeug zum selben Ziel aufbricht. Es gibt in dem optimierten Flugplan nur einen Flug pro Zeitzone – genauso wie im Bahnverkehr nur jede Stunde oder alle 2-Stunden eine Verbindung existiert. Zum Dritten werden möglichst große Flugzeuge eingesetzt, um alle reisewilligen Passagiere auf einmal zu befördern, statt die Passagiere wie bisher mit sehr kleinen Maschinen und hoher Frequenz zu transportieren.

Einreicher

Technische Universität Chemnitz - Arbeitskreis Luftverkehr
Herr Prof. Dr. Friedrich Thießen
Thüringer Weg 7, 09126 Chemnitz
finance@wirtschaft.tu-chemnitz.de
+49 371 531 26190

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