Attraktivierung Bahnhof Wulkaprodersdorf
Jahr: 2026
Bundesland: Burgenland
Die Attraktivierung des Bahnhofes Wulkaprodersdorf ist ein Projekt der Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG. Der bestehende Bahnhof konnte die wachsende Nachfrage im Regionalverkehr nur eingeschränkt decken, da die Park-and-Ride-Anlagen zu klein dimensioniert waren. Um den Umstieg vom Individualverkehr auf die Bahn zu erleichtern, wird der Bahnhof zu einem multimodalen Knotenpunkt für Schiene, Bus, Auto und Rad ausgebaut. Die Maßnahmen umfassen die Erweiterung der Parkplatzkapazitäten auf über 400 Abstellplätze, die Errichtung von E-Ladestationen für Pkw sowie den Bau neuer Busbuchten zur Anbindung weiterer Linien.
Das Besondere an dem Vorhaben liegt in der Umsetzung unter weitgehendem Erhalt des laufenden Bahnbetriebs, sodass Fahrgäste kaum Einschränkungen hinnehmen mussten. Ökologisch trägt das Projekt dazu bei, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren, indem es attraktive Alternativen zum reinen Autofahren schafft. Durch die Kombination aus Bahn, Bus und Rad wird die multimodale Mobilität gestärkt. Zudem wurde die Barrierefreiheit auf den Stand der Technik gehoben, was den Zugang für alle Fahrgäste verbessert.
Mit Stand Mai 2026 ist das Projekt zu 85 Prozent umgesetzt, wobei die Fertigstellung des Personentunnels und der neuen Park-and-Ride-Anlage West noch aussteht. Die geplante Eröffnung erfolgt Mitte Juni 2026. Eine Studie des ÖIR bestätigte die Notwendigkeit der Maßnahmen, und erste Ausbauschritte führten bereits zu steigenden Fahrgastzahlen. Die bestehenden rund 200 Abstellplätze sind mit etwa 177 belegten Plätzen stark ausgelastet. Bis zum Jahr 2035 wird ein Bedarf von rund 330 Abstellplätzen erwartet, was einer nahezu Verdopplung entspricht. Das Gesamtbudget liegt bei mehr als 10 Millionen Euro, getragen vom Land Burgenland und dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
Land Burgenland: Fördergeber
Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur: Fördergeber