E-Mobilität in der Caritas der Diözese St. Pölten

Einreichende Institution: Caritas der Diözese St. Pölten
Jahr: 2025
Bundesland: Niederösterreich
Projektbild 25245

Ziele/Ideen

Je nach Einsatzgebiet und Bedarf sind die verschiedensten Auto Marken und Fahrzeuge Typen im Einsatz (z. B. Nissan Leaf, Renault Zoe, Renault Megane, Dacia Spring, Kia Picanto, Seat Mii, Opel Corsa e-Edition, Opel Mocca e-Edition, Opel Vivaro, …).

Das Laden der E-Autos erfolgt überwiegend zu Hause bei den Mitarbeiter*innen. Dafür wurden die E-Autos mit den Ladekabel NRG-Kick der Fa. DiNi-Tech ausgestattet. Damit wird die geladene Strommenge erfasst. Einmal im Monat erfolgt über das Diensthandy die Übermittlung in die elektronische Spesenabrechnung der Mitarbeiter*innen. Dadurch werden die individuellen Stromkosten, die durch das Beladen der Dienstfahrzeuge entstehen, den Mitarbeiter*innen abgegolten. Die Digitalisierung dieses Prozesses ist eine Voraussetzung um die E-Auto in großer Stückzahl bzw. flächendeckend für das gesamte Gebiet der Diözese St. Pölten einsetzen zu können. Zusätzlich wird jedes Auto mit einer Ladekarte zum Laden an öffentlichen Ladestationen ausgestattet.

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes ist die Reduktion der laufenden Emissionen unseres Fuhrparks. Derzeit verwenden unsere Mitarbeiter*innen jeden Tag mehr als 100 E-Fahrzeuge, das sind mehr als 10% des gesamten Fuhrparkbestandes, um die Menschen vor Ort zu pflegen und zu betreuen. Dafür haben sie, alleine im Jahr 2024, mehr als 1,23 Mio. Kilometer zurückgelegt. Durch Umstellung von Verbrenner- auf E-Fahrzeuge können bis zu 2/3 der laufenden Emissionen vermieden werden. Durch den Einstieg in die E-Mobilität wurden daher alleine im Jahr 2024 unserer Umwelt über 130 Tonnen CO2 Emissionen erspart. Die regionale Wertschöpfung durch Stromzukauf (ca. 200.000 kWh) belief sich 2024 auf ca. 50.000 Euro. Die Caritas St. Pölten möchte bis 2030 den Anteil der E-Autos in seinem Fuhrpark weiterhin kontinuierlich ausbauen.

Resultate

Unsere positiven Erfahrungen mit E-Mobilität seit 2017 sind folgende:
Komfort aufgrund der Automatikschaltung der Fahrzeuge
Geräuscharme und geruchsfreie individuelle Mobilität
Jährliche Anschaffung (bis zu 40 Stück) von E-Fahrzeugen.
2024 Einsparung von 130 Tonen CO2,
2024 minimale Differenz der Kosten je gefahrenen Kilometer von Verbrenner-Antrieb und E-Antrieb (unter 3 %).
Regionale Wertschöpfung durch den Strom der PV Anlagen
Errichtung von E-Lademöglichkeiten in Caritas Einrichtungen; an 32 Standorten für 37 E-Ladesäulen
Beispiel für Unternehmergeist, Veränderungsbereitschaft und Kostenbewusstsein für eine Non Profit Organisation.

Einreicher

Caritas der Diözese St. Pölten

Partner

DiNi-Tech: Lieferung der flexiblen Ladekabel mit WLAN und Bluetooth

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