Emissionsgesteuerter Verkehr über die Alpen (Alp-EmiV)
Einreichende Institution: Univ.-Prof. DI Dr.techn. Werner Gobiet, DI Dr.techn.Markus Frewein, c/o Science Park Graz, Adresse I
Jahr: 2006
Jahr: 2006
Ziele/Ideen:
– Ökologieorientiertes Emissionsbegrenzungsmodell – Ableitung der
ökologisch maximal erlaubten Verkehrsbelastung (Cap)
– Entgeltberechnungssystem als Basispreis für den Emissionsrechtehandel
– Börsenhandel zur bedarfsorientierten Verteilung der Emissionsrechte
(Trade)
– Anwendungsmöglichkeit in ökologisch sensiblen Gebieten
Kurzbeschreibung:
Die Alpen sind durch das existierende Verkehrssystem und die Emissionen des Straßengüterverkehrs massiv gefährdet. Nach dem Auslaufen des ökologisch motivierten Ökopunkteregimes (1992 bis 2004) existiert derzeit kein wirksames Verfahren zur ökologisch basierten Verkehrssteuerung in ökologisch sensiblen Gebieten. Der Problemdruck ist enorm, einen problemadäquaten Ansatz stellt das Verkehrslenkungsinstrument Alp-EmiV dar. Das zugrunde liegende Konzept einer umwelt(v)erträglichen Autobahn verfolgt einen fundamental neuartigen Ansatz: die Entwicklung eines Anlagenrechts für einzelne Abschnitte von Hochleistungsstraßen durch ökologisch sensible Gebiete sowie die Allokation von Durchfahrtsrechten für eine über die Schadstoffemissionsmengen definierte ökologisch verträgliche Anzahl von Fahrzeugen (derzeit Fokus auf den Straßengüterverkehr). Solange Grenzwerte überschritten werden, müssen Durchfahrtsrechte mittels Verkehrssteuerungsinstrument knapp gehalten werden.
Resultate:
– Sicherung eines nachhaltig umweltverträglichen Verkehrs in ökologisch sensiblen Gebieten , da die ökologische Kapazität eines Infrastrukturabschnittes und nicht die technische Leistungsfähigkeit zum Kriterium wird.
-Handel mit Emissions- beziehungsweise Durchfahrtrechten
– Ökologieorientiertes Emissionsbegrenzungsmodell – Ableitung der
ökologisch maximal erlaubten Verkehrsbelastung (Cap)
– Entgeltberechnungssystem als Basispreis für den Emissionsrechtehandel
– Börsenhandel zur bedarfsorientierten Verteilung der Emissionsrechte
(Trade)
– Anwendungsmöglichkeit in ökologisch sensiblen Gebieten
Kurzbeschreibung:
Die Alpen sind durch das existierende Verkehrssystem und die Emissionen des Straßengüterverkehrs massiv gefährdet. Nach dem Auslaufen des ökologisch motivierten Ökopunkteregimes (1992 bis 2004) existiert derzeit kein wirksames Verfahren zur ökologisch basierten Verkehrssteuerung in ökologisch sensiblen Gebieten. Der Problemdruck ist enorm, einen problemadäquaten Ansatz stellt das Verkehrslenkungsinstrument Alp-EmiV dar. Das zugrunde liegende Konzept einer umwelt(v)erträglichen Autobahn verfolgt einen fundamental neuartigen Ansatz: die Entwicklung eines Anlagenrechts für einzelne Abschnitte von Hochleistungsstraßen durch ökologisch sensible Gebiete sowie die Allokation von Durchfahrtsrechten für eine über die Schadstoffemissionsmengen definierte ökologisch verträgliche Anzahl von Fahrzeugen (derzeit Fokus auf den Straßengüterverkehr). Solange Grenzwerte überschritten werden, müssen Durchfahrtsrechte mittels Verkehrssteuerungsinstrument knapp gehalten werden.
Resultate:
– Sicherung eines nachhaltig umweltverträglichen Verkehrs in ökologisch sensiblen Gebieten , da die ökologische Kapazität eines Infrastrukturabschnittes und nicht die technische Leistungsfähigkeit zum Kriterium wird.
-Handel mit Emissions- beziehungsweise Durchfahrtrechten
Partner:
Institut für Zivilrecht, Leopold-Franzens Universität Innsbruck, Em. Univ.-Prof. Dr. Peter Faller, Herry Consult GMBH