EV-Rescue-Trainer
Jahr: 2026
Bundesland: Oberösterreich
Der EV-Rescue-Trainer ist ein Schulungsprojekt von Schülern der HTL Neufelden. Durch die steigende Zahl an Elektro- und Hybridfahrzeugen stehen Einsatzkräfte bei Unfällen vor neuen Herausforderungen im Umgang mit Hochvoltsystemen und Lithium-Ionen-Batterien. Da Übungen an echten Unfallwracks oft zu teuer oder nicht verfügbar sind, fehlt es an praktischer Erfahrung. Das Projekt löst dieses Problem durch ein interaktives Schulungsmodell, das reale Fahrzeugkomponenten mit einer digitalen Echtzeit-Visualisierung verbindet.
Das Innovative liegt im hybriden Simulationsansatz, der unsichtbare Gefahren wie anliegende Hochspannung oder beginnende Batteriebrände gefahrlos und reproduzierbar darstellt. Die Einsatzkräfte trainieren komplexe Arbeitsabläufe direkt an physischen Bauteilen und erhalten sofortige Rückmeldung über den Systemstatus. Dies flankiert die Mobilitätswende, indem es die Sicherheit im E-Mobilitäts-Ökosystem stärkt und gesellschaftliche Akzeptanz fördert. Zudem ist das System ressourcenschonend, da es die Beschädigung funktionsfähiger Fahrzeuge für Übungszwecke überflüssig macht.
Mit Stand April 2026 befindet sich das Projekt in der letzten Testphase und ist fast abgeschlossen. Die Landesfeuerwehrschule Linz, die jährlich rund 8.500 Mitglieder ausbildet, plant die Integration in den regulären Lehrgangsbetrieb. Eine Präsentation auf der Interschutz 2026 in Hannover ist für Juni 2026 vorgesehen. Die modulare Softwarearchitektur und die Verwendung kostengünstiger Hardware ermöglichen eine zukünftige Skalierung, etwa durch die Integration von Rettungsdatenblättern für E-Nutzfahrzeuge und eine europaweite Verbreitung an Feuerwehrschulen.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
HTL Neufelden: Wurde in Form einer Diplomarbeit umgesetzt
Landesfeuerwehrschule Linz: Auftraggeber