Metrobus Unterland: Der 10-Minuten-Takt als Rückgrat der regionalen Mobilitätswende
Jahr: 2026
Bundesland: Vorarlberg
Ziele/Ideen
Das Metrobus-Konzept des Landbus Unterland macht Mobilität so spontan wie bei einer U-Bahn: Der regionale Busverkehr wird in eine schienenähnliche Infrastruktur mit urbanen Qualitätsstandards transformiert. Drei Innovationssäulen zeichnen das Projekt aus: Intuitives Reisen: Der konsequente 10-Minuten-Takt macht Fahrpläne obsolet. Dieses starke psychologische Band eliminiert die größte Hürde für den Umstieg vom Pkw und ermöglicht ein völlig sorgenfreies Einsteigen. Kapazitätsgarantie: Der Einsatz von Gelenkbussen auf Hauptachsen (z. B. Lustenau–Dornbirn) garantiert auch zur Stoßzeit stressfreies Pendeln. Dieses Investment in Servicequalität geht weit über die Grundversorgung hinaus. Effizientes Rückgrat: Die gezielte Stärkung der Hauptkorridore (u. a. Dornbirn Richtung Hofsteig, Lustenau, Hohenems) bündelt Pendlerströme hocheffizient. Das entstehende Netz minimiert CO₂-Emissionen pro Fahrgast und bietet ideale Anschlüsse.
Kurzbeschreibung
Der Landbus Unterland transformiert den regionalen ÖPNV in eine intuitive Infrastruktur. Basis dafür ist das neue Metrobus-Konzept: Durch die gezielte Überlagerung verschiedener Linien entsteht ein konsequenter 10-Minuten-Takt. Zusammen mit dem Einsatz moderner Gelenkbusse erreicht der Regionalbus echten U-Bahn-Komfort. Das Projekt beweist: Im regionalen Pendlerverkehr ist eine hohe Taktfrequenz der entscheidende Hebel. Sie reduziert den motorisierten Individualverkehr signifikant. Zudem macht sie Mobilität für alle Altersgruppen barrierefrei, effizient und zukunftsfähig.
Resultate
Das Metrobus-Konzept hat die regionale Mobilität messbar transformiert: Fahrgastplus: Rund 3.000 zusätzliche Fahrgäste pro Tag nutzen das Angebot. Am Bahnhof Dornbirn wurde eine Tagesfrequenz von fast 30.000 Ein- und Aussteigern (Bus/Bahn) erreicht. Zeitersparnis: Durch optimierte Anschlüsse sparen Pendelnde viel Zeit. Die Verbindung Altach–Bregenz verkürzt sich um bis zu 15 Minuten. Neue Direktlinien (z. B. Lustenau Forach–Dornbirn) ersparen das Umsteigen. Takt-Konvergenz: An Knoten wie der Sägerbrücke treffen die Linien aufeinander. In der Stadtstraße Dornbirn entsteht so ein urbaner 5-Minuten-Takt. Standort-Stärkung: Das Netz erschließt zentrale Wirtschafts-Hubs (u. a. Hohe Brücke/Güterbahnhof, Wallenmahd , Hohenems Nord, Lastenstraße, Millennium Park, Pfeller, Schwefel) sowie den Campus V und die FH Vorarlberg für Tausende Studierende und Beschäftigte. Öko-Bonus: Bei 67 % (bald 80%) Elektrobus-Anteil erfolgt dieser massive Zuwachs lokal emissionsfrei und flüsterleise.
Partner
Postbus AG – Verkehrsstelle Wolfurt: Auftragnehmer