Mitfahrbankerl Pinzgau

Einreichende Institution: KEM Pinzgau Nationalparkregion
Jahr: 2026
Bundesland: Salzburg
Projektbild 26049

Das Mitfahrbankerl Pinzgau ist ein Projekt der KEM Pinzgau Nationalparkregion. Im ländlichen Raum bestehen häufig Mobilitätslücken im öffentlichen Verkehr, was zu einer hohen Abhängigkeit vom eigenen Auto führt. Menschen ohne eigenes Fahrzeug sind in ihrer Alltagsmobilität oft eingeschränkt. Das Projekt bietet eine kostenlose und einfache Ergänzung zum bestehenden Angebot. An gekennzeichneten Bankerl im öffentlichen Raum können Personen unkompliziert Mitfahrgelegenheiten nutzen. Ziel ist es, unnötige Einzelfahrten zu vermeiden, spontane Fahrgemeinschaften zu erleichtern und die soziale Vernetzung in den Gemeinden zu stärken.

Das Besondere an diesem Vorhaben liegt im bewusst einfachen Ansatz ohne digitale Barrieren. Die sichtbare Installation im öffentlichen Raum macht das System für alle Bevölkerungsgruppen leicht verständlich und zugänglich. Dies fördert die Mobilität insbesondere für Menschen ohne eigenes Auto oder ohne digitale Routinen. Ökologisch trägt das Projekt dazu bei, bestehende Autofahrten besser auszulasten und zusätzliche Fahrten zu vermeiden. Die Kombination aus Klimaschutz, sozialer Teilhabe und hoher Übertragbarkeit auf andere Gemeinden stellt den innovativen Kern des Konzepts dar.

Mit Stand April 2026 ist das Projekt fast abgeschlossen und in den Gemeinden Neukirchen, Hollersbach, Bruck und Rauris umgesetzt. Die Bankerl sind installiert und werden im Alltag genutzt, wobei belastbare Nutzungszahlen noch nicht vorliegen. Die positive öffentliche Resonanz hebt den sozialen Zusammenhalt und die verbesserte Erreichbarkeit hervor. Die Finanzierung der Bankerl erfolgte durch die jeweiligen Gemeinden, während die KEM Pinzgau Nationalparkregion für Bewerbung und Beschilderung zuständig war. Geplant ist die weitere Bekanntmachung sowie die Ausweitung auf zusätzliche Standorte im Pinzgau. Im Zuge eines Bürgerworkshops in Wald im Pinzgau wurde bereits Interesse an einer Installation geäußert.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

KEM Pinzgau Nationalparkregion

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