Velobus zur Volksschule am Tabor – Neusiedl am See
Jahr: 2026
Bundesland: Burgenland
Der Velobus zur Volksschule am Tabor in Neusiedl am See ist ein Projekt der Radlobby Burgenland. Ziel des Vorhabens ist es, den motorisierten Verkehr im Umfeld der Schule zu reduzieren und die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu erhöhen. Als Lösung organisiert der Verein eine tägliche Fahrradgruppe, die zur gleichen Zeit auf einer festen Route fährt. Die Kinder können wie bei einem Bus an definierten Haltestellen zusteigen. Diese Maßnahme soll die Zahl der sogenannten Eltern-Taxis verringern und den Kindern mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie einen sozialen Austausch ermöglichen.
Das Besondere an diesem Ansatz liegt in der Verbindung von ökologischer Mobilität mit pädagogischen Zielen. Durch das gemeinsame Radfahren wird die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt, während gleichzeitig die Gemeinschaft gefördert wird. Fahrräder sind emissionsfrei, leise und platzsparend, was einen wesentlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung leistet. Das Projekt regt zudem Eltern dazu an, ihre täglichen Gewohnheiten zu hinterfragen und auf das Auto zu verzichten. Die Haltestellentafeln wurden von der Organisation Klimaaktiv bereitgestellt und von der Gemeinde Neusiedl am See montiert, während die Organisation der Fahrten durch Freiwillige erfolgt.
Mit Stand März 2026 fährt der Velobus seit September 2024 an jedem Schultag bei jedem Wetter. Im Schuljahr 2025/26 wurden an 124 Schultagen insgesamt 940 Fahrten mit durchschnittlich 7,58 Kindern pro Tag durchgeführt. Dabei nutzten 27 unterschiedliche Kinder das Angebot, wodurch rund 4772 Autokilometer eingespart wurden. Die Reichweite beschränkt sich mit Stand März 2026 auf Kinder aus dem Südosten der Stadt. Ein Velobus von der anderen Stadtseite wird als potenzielle Weiterentwicklung gesehen, da dort vermutlich viele weitere Kinder mitradeln würden.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.