Planardurchführung – die erste Hochvolt-Verbindung zwischen Zugmaschine und Auflieger während der Fahrt
Jahr: 2026
Die Planardurchführung ist ein Projekt der Alligator AG, das eine elektromechanische Schnittstelle zur Hochvoltverbindung zwischen elektrischer Sattelzugmaschine und Auflieger entwickelt. Bisher fehlt eine zertifizierte Verbindung, die während der Fahrt sicher funktioniert. Dies verhindert die Nutzung von Solarstrom auf dem Auflieger, die Rückgewinnung von Bremsenergie und das Laden des Aufliegers im Depot. Die Lösung integriert fixe Leiterbahnen mit Schleifkontakten in den Drehpunkt der Sattelkupplung. Diese Architektur überträgt Hochvoltleistung, Potentialausgleich und Daten, ohne dass flexible Kabel beim Rangieren beschädigt werden.
Das Innovative liegt darin, dass diese Technologie weltweit als einzige eine sichere Hochvoltübertragung im Fahrbetrieb ermöglicht. Sie löst das Problem der Längenänderung von Kabeln und erfüllt strenge Sicherheitsanforderungen. Für die ökologische Mobilität ist dies eine Schlüsseltechnologie, da schwere Nutzfahrzeuge einen großen Teil der CO₂-Emissionen im Straßenverkehr verursachen. Durch die Einbindung von Auflieger-Solarstrom und Rekuperationsenergie kann pro Fahrzeug und Jahr bis zu 27,8 Tonnen CO₂ eingespart werden. Zudem sinken die Energiekosten durch günstiges Depotladen im Vergleich zum öffentlichen Schnellladen erheblich.
Mit Stand Mai 2026 befindet sich das Projekt im Status TRL 5, nachdem ein Prototyp erfolgreich auf der Straße getestet wurde. Ein Schweizer Patent ist erteilt, und internationale Anmeldungen laufen. Die Reichweite beschränkt sich auf die Technologieentwicklung in der Schweiz mit Partnern in Deutschland, Österreich, Finnland und der Türkei. Geplant sind Labortests und die Validierung im Jahr 2026, gefolgt von einem Pilotbetrieb mit einer Flotte von 75 E-LKW ab 2027. Die Skalierung auf 144 Einheiten pro Jahr bis 2030 soll den Break-even erreichen.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.
Partner
Alligator AG: Mitgründer