RailDataFlow – Automatisiertes Störungsmanagement im Bahnverkehr
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Ziele/Ideen
RailDataFlow denkt den Umgang mit Störungen im Bahnverkehr neu: Informationen werden nicht mehr manuell zwischen einzelnen Systemen und Personen weitergegeben, sondern automatisch dort verarbeitet, wo sie entstehen. Das System erkennt kritische Situationen direkt am Fahrzeug und informiert relevante Stellen in Echtzeit. Dadurch können Entscheidungen schneller getroffen und Maßnahmen früher eingeleitet werden. Besonders innovativ ist die intelligente Verbindung aus Sensorik, KI und automatisierter Kommunikation über Systemgrenzen hinweg. Fahrgäste profitieren von aktueller Information, Betreiber von effizienteren Abläufen und das Bahnpersonal von einer deutlichen Entlastung im Störungsfall. RailDataFlow zeigt, wie Digitalisierung im Bahnsektor konkret Nutzen stiften kann – verständlich, DSGVO-konform und praxisnah.
Kurzbeschreibung
Das im Rahmen von Rail4Climate geförderte Forschungsprojekt RailDataFlow sorgt dafür, dass Fahrgäste und Bahnpersonal bei Störungen künftig schneller und zuverlässiger informiert werden. Entwickelt wird ein intelligentes System, das kritische Ereignisse mithilfe von KI direkt am Fahrzeug erkennt und relevante Informationen automatisch in Echtzeit weitergibt – vom Bahnpersonal bis zum Fahrgast. Ob Hindernisse entlang der Strecke, technische Probleme oder medizinische Notfälle: Durch die intelligente Vernetzung von Fahrzeug, Infrastruktur und Bahnbetrieb können Abläufe schneller und effizienter gesteuert werden. Fahrgäste profitieren von Echtzeitinformation direkt am Smartphone und potenziell weniger Verspätungen, während das Bahnpersonal durch weniger manuelle Meldewege entlastet wird. RailDataFlow stärkt damit einen attraktiven und klimafreundlichen Bahnverkehr. Projektpartner: Mission Embedded GmbH, App Informatics ZT GmbH, Control Center Apps GmbH, Frequentis AG, Raaberbahn AG.
Resultate
Mit RailDataFlow entsteht eine innovative Digitalisierungs- und Automatisierungsplattform zur strukturierten Verarbeitung betrieblicher Informationen aus Infrastruktur und operativen Systemen. Zur Messung der Wirkung des Projekts wurde ein effektives Wirkungsmonitoring etabliert. Dabei werden Mitarbeitende und Fahrgäste vor und nach der Einführung mittels strukturierter Befragungen eingebunden. Evaluiert wird unter anderem der Informations- und Kommunikationsfluss, die Geschwindigkeit der Informationsweitergabe, der Dokumentations- und Koordinationsaufwand, das Lagebild und die Nachvollziehbarkeit sowie die wahrgenommene Unterstützung im Arbeitsalltag. Ziel ist es, die Auswirkungen der digital unterstützten Betriebsprozesse systematisch und praxisnah zu evaluieren. Erste Ergebnisse aus dem operativen Umfeld werden im 2. Halbjahr 2026 erwartet.
Partner
App Informatics ZT GmbH: Projektpartner
Raaberbahn AG: Projektpartner
Frequentis AG: Projektpartner
Control Center Apps GmbH: Projektpartner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt: Scientific Advisory Board