Trans|formator:in – die Umgestaltung von Straßen und Plätzen auf die Überholspur bringen!

Einreichende Institution: TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Jahr: 2026
Bundesland: Steiermark
Projektbild 26376

Ziele/Ideen

Trans|formator:in verbindet Planung, Umsetzung und Kommunikation in einem bislang einzigartigen transdisziplinären Ansatz. Die Besonderheit des Projekts ist, dass nicht nur einzelne Straßenräume umgestaltet werden, sondern gleichzeitig übertragbare Prozesse, Werkzeuge und Governance-Modelle für Gemeinden entwickelt werden. Dadurch entsteht anwendungsorientiertes Wissen, das weit über die Pilotprojekte hinaus nutzbar ist. Innovativ ist insbesondere die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Planungspraxis. Mobilitätsplanung wird dabei mit sozialräumlicher Forschung, Beteiligung, Kommunikation und Social Marketing verknüpft. Neue Formate wie Peer-Learning zwischen Gemeinden oder die Video-Reihe „Stimmen der Transformation“ fördern Wissenstransfer und gegenseitiges Lernen. Mit der digitalen Toolbox und dem Praxishandbuch werden die Ergebnisse niederschwellig und praxisnah zugänglich gemacht.

Kurzbeschreibung

Trans|formator:in ist ein transdisziplinäres Leitprojekt, das Wissenschaft, Politik, Verwaltung und planende Praxis zusammenbringt, mit einem Ziel: die Umgestaltung von Straßen und Plätzen auf die Überholspur zu bringen. Die Herangehensweise erfolgt auf 3 Ebenen. In der ersten Ebene werden gemeinsam mit Pilot-, Buddy- und Follower-Gemeinden Prozesse und Werkzeuge entwickelt, die helfen, autozentrierte Straßenräume in lebendige, klimafreundliche Mobilitätsräume zu verwandeln. In der zweiten Ebene werden diese Prozesse und Werkzeuge in sieben Pilotprojekten erprobt, evaluiert und für den Wissenstransfer aufbereitet. Die dritte Ebene bildet die Anleitung zum Nachmachen. Mit der praktischen Online-Wissensplattform „Toolbox – Öffentliche Mobilitätsräume“ https://t1p.de/v1u28 und dem Praxishandbuch Transformation bekommen Politik und Verwaltung ein Nachschlagewerk zur Verfügung gestellt, das Orientierung gibt und Mut macht. Damit wird Transformation für viele Gemeinden anschlussfähig und skalierbar – in Österreich und darüber hinaus.

Resultate

Bislang wurden 7 Pilotprojekte in Österreich initiiert (Deutschkreutz, Graz, Langenlois, Salzburg, St. Gallenkirch, St. Pölten, Wien), in denen öffentliche Mobilitätsräume umgestaltet und wissenschaftlich begleitet werden. Aktuell werden die Wirkungen der räumlichen Veränderungen sowie Planungs-, Beteiligungs- und Governanceprozesse evaluiert und bis Herbst 2027 veröffentlicht. Bereits abgeschlossen sind: das Praxishandbuch Transformation, die Online-Toolbox „Öffentliche Mobilitätsräume“, Videos der „Stimmen der Transformation“, sowie das Buddy-Programm zum Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Gemeinden. Das Projekt schafft damit ökologische und soziale Mehrwerte zugleich: Verbesserte Bedingungen für Fuß- und Radverkehr fördern klimafreundliche Mobilität, während attraktivere öffentliche Räume soziale Teilhabe, Sicherheit und Lebensqualität stärken.

Einreicher

TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Partner

TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
3:0 Ziviltechnikergesellschaft FlexCo – Ingenieurkonsulent Landschaft
con.sens verkehrsplanung zt gmbh
Freie Hansestadt Bremen
Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs
KATAPULT für nachhaltige Kommunikation
Netwiss
PRISMA solutions
Raumposition Scheuvens | Allmeier | Ziegler OG
iSPACE plus GmbH
Stadt Graz
Stadt Salzburg
Stadt Wien, Magistratsabteilung für Stadtentwicklung und Stadtplanung
stadtland planung GmbH
tbw research GesmbH
Technische Universität Graz – Institut für Städtebau
TU Wien, Institut für Raumplanung (Forschungsbereich Verkehrssystemplanung und Forschungsbereich Soziologie)
Verkehrsverbund Ost-Region GesmbH
Weatherpark GmbH
Wirtschaftsagentur Burgenland GmbH

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