Trans|formator:in – die Umgestaltung von Straßen und Plätzen auf die Überholspur bringen!

Einreichende Institution: TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Jahr: 2026
Bundesland: Steiermark
Projektbild 26376

Das Leitprojekt Trans|formator:in wird vom Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien durchgeführt. Viele österreichische Gemeinden stehen vor der Herausforderung, stark autozentrierte Straßenräume in klimafreundliche Mobilitätsräume umzuwandeln, scheitern jedoch oft an fehlendem Know-how, knappen Budgets und Unsicherheiten in der Planung. Das Projekt adressiert diese Hürden durch einen transdisziplinären Ansatz, der Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis zusammenbringt. Ziel ist es, übertragbare Prozesse und Werkzeuge zu entwickeln, die die Umgestaltung öffentlicher Räume beschleunigen und die Aufenthaltsqualität für Fuß- und Radverkehr verbessern.

Das Besondere an dem Vorhaben ist die gleichzeitige Entwicklung von konkreten Umgestaltungen und skalierbaren Governance-Modellen. Durch die enge Verknüpfung von Mobilitätsplanung mit sozialräumlicher Forschung, Beteiligung und Social Marketing entsteht anwendungsorientiertes Wissen, das über einzelne Pilotprojekte hinaus nutzbar ist. Innovative Formate wie Peer-Learning zwischen Gemeinden und eine digitale Toolbox ermöglichen einen niederschwelligen Wissenstransfer. Die Maßnahmen fördern ökologisch verträgliche Mobilität, indem sie sichere Bedingungen für nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmende schaffen und die Attraktivität des öffentlichen Raums steigern.

Mit Stand Juni 2026 befindet sich das Projekt in der finalen Phase und soll Ende November 2026 abgeschlossen werden. In sieben Pilotgemeinden wurden bereits konkrete Maßnahmen initiiert und wissenschaftlich begleitet, während die Evaluation der Wirkungen bis Herbst 2027 andauert. Das Praxishandbuch und die Online-Toolbox sind bereits verfügbar. Die Reichweite erstreckt sich auf ganz Österreich, wobei das Buddy-Programm fünf weitere Gemeinden direkt einband und das Follower-Programm rund 180 Fachkräfte erreichte. Die entwickelten Ansätze besitzen hohes Skalierungspotenzial, da sie anpassbare Prozesse vermitteln und auch international übertragbar sind.

Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.

Einreicher

TU Wien, Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

Partner

TU Wien Institut für Raumplanung, 3:0 Ziviltechnikergesellschaft FlexCo – Ingenieurkonsulent Landschaft: Konsortialpartner
tbw research GesmbH, con.sens verkehrsplanung zt gesellschaft m.b.h.: Konsortialpartner
Stadt Wien MA18, Freie Hansestadt Bremen: Konsortialpartner
stadtland Planung GmbH, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs: Konsortialpartner
Wirtschaftsagentur Burgenlang GmbH, Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH: Konsortialpartner
Raumposition Scheuvens: Konsortialpartner
Allmeier: Konsortialpartner
Ziegler OG: Konsortialpartner
Weatherpark GmbH, PRISMA solutions
VOR (Verkehrsverbund Ostregion), netwiss

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