Umstellung Schienenfahrplan im Tiroler Oberland

Einreichende Institution: Verkehrsverbund Tirol
Jahr: 2025
Bundesland: Tirol

Ziele/Ideen

Der neue Fahrplan – insbesondere die abgestimmte Verbindung der Regiobusse mit den Zügen – wurde in enger Zusammenarbeit zwischen VVT, ÖBB und den ausführenden Busunternehmen unter Berücksichtigung regionaler Bedürfnisse erarbeitet. Bereits in der Planungsphase flossen Schulzeiten, in die Fahrplangestaltung mit ein. Die Informationskampagne zur Fahrplanumstellung begann über ein halbes Jahr im Voraus, um alle Fahrgäste rechtzeitig und strukturiert über die Änderungen zu informieren. Besonderer Fokus wurde dabei auf die Kommunikation mit Bezirksmedien, Schulen und Gemeinden gelegt.

Kurzbeschreibung

Am 15. Dezember 2024 tritt der europaweite Fahrplanwechsel in Kraft, der auch in Tirol eine signifikante Erweiterung des öffentlichen Verkehrsangebots mit sich bringt. Besonders im Tiroler Oberland hat die Region durch verbesserte Bus- und Bahnverbindungen profitiert. Diese Maßnahme soll nicht nur die nachhaltige Mobilität für Einheimische, sondern auch für Touristen fördern. Das Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver zu gestalten, die Nachfrage weiter anzukurbeln und dem wachsenden Bedürfnis nach umweltfreundlicher Fortbewegung gerecht zu werden.

Resultate

Der Ausbau des Taktverkehrs auf der Schiene im Oberland wurde sehr gut angenommen. Dies führte dazu, dass die Fahrgastzahlen z.B. auf der 160X gestiegen sind. Zudem wurden die Änderungen aktiv im Vorhinein kommuniziert, sodass die Fahrgäste gut informiert waren. Dadurch gab es nur wenige Beschwerden, was zeigt, dass die Maßnahmen auf positive Resonanz stießen. Insgesamt hat der Ausbau des Taktverkehrs im Oberland dazu beigetragen, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen und die Mobilität in der Region zu verbessern.

Einreicher

Verkehrsverbund Tirol

Partner

ÖBB: Gemeinsame Planung

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