Zehn neue Batterie-Wasserstoff-Kleinbusse für die Wiener Innenstadt
Jahr: 2026
Bundesland: Wien
Die zehn neuen Batterie-Wasserstoff-Kleinbusse für die Wiener Innenstadt sind ein Projekt der Wiener Linien GmbH & Co KG. Die rein elektrisch betriebenen Kleinbusse der Linien 2A und 3A hatten ihre mechanische Belastungsgrenze erreicht und mussten ersetzt werden. Da es im Segment der acht Meter langen Busse kaum Angebote großer Hersteller gab, gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Partner schwierig. Nach einer europaweiten Ausschreibung investierten die Wiener Linien in zehn Fahrzeuge des italienischen Herstellers Rampini. Diese Kleinbusse kombinieren einen 230-kW-Elektromotor mit einer 170-kWh-Batterie und einer Wasserstoff-Brennstoffzelle.
Das Besondere an den Fahrzeugen ist der ganztägige Betrieb ohne Zwischenladen. Die Brennstoffzelle erzeugt während der Fahrt neue elektrische Energie, sodass keine Ladeinfrastruktur in der Innenstadt erforderlich ist. Dadurch kann die Flotte von zwölf auf zehn Busse reduziert werden, was die Flexibilität bei Fahrplanänderungen erhöht. Betankt werden die Busse mit grünem Wasserstoff, der vor Ort in Wien produziert wird. Die technische Infrastruktur stellen Wien Energie und Wiener Netzen bereit. Das Projekt trägt zur ökologisch verträglichen Mobilität bei, indem es auf emissionsfreie Antriebe setzt und den Energieeinsatz durch die Kombination der Technologien optimiert.
Mit Stand Mai 2026 ist das Projekt abgeschlossen. Alle zehn Busse nahmen 2025 ihren Linienbetrieb auf und sind seitdem im Dauereinsatz. Für den Kauf und die Instandhaltung investierten die Wiener Linien gemeinsam mit dem Klimaschutzministerium und der EU rund zwölf Millionen Euro. Die Fahrzeuge sind Niederflurfahrzeuge mit Klapprampen für Rollstühle. Die Reichweite beschränkt sich auf Wien, doch sehen die Projektverantwortlichen ein großes Potenzial für andere europäische Städte mit historischen Altstadtkernen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.
Diese Zusammenfassung ist teilweise KI-modifiziert.