Wir verwenden Cookies um Ihnen bestmöglichen Service zu bieten. Indem Sie diese Seite nutzen, erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

Radspielplatz für Wien - und überall in Österreich

Radspielplatz für Wien - und überall in Österreich!

Ziele/Ideen

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die mit dem Rad in österreichische Bildungseinrichtungen fahren, ist auffallend niedrig: 4% fahren mit dem Rad in den Kindergarten, 2% in die Volksschule, immerhin 9% in Bildungseinrichtungen der Unterstufe, jedoch nur 2% in Oberstufen-Schulen. Diese Zahlen des Umweltministeriums (BMLFUW) verdeutlicht den Handlungsbedarf. Wenige Schulen in Wien bieten die Absolvierung der freiwilligen Radprüfung an. Bei den KinderRadSpaß-Kursen, die wir in Wien für Volksschulen im Auftrag der Mobilitästagentur durchführen, können immer mehr Kinder gar nicht Rad fahren. Besonders im dichten städtischen Raum tragen folgende Faktoren zu dieser negativen Situation bei: Fehlender sicherer Platz zum Rad fahren und zum Fahrrad üben / Fehlende Motivation und Nähe der Eltern zum Verkehrsmittel Fahrrad / Kein eigenes bzw. geeignetes Fahrrad.

Kurzbeschreibung

Selbstständige Mobilität, Fahrradbeherrschung und körperliche Bewegung von Kindern nehmen in Österreich ständig ab, vor allem in Stadtgebieten. Dieser bedauerliche Trend hat negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit und Gesundheit, da eine frühe aktive Verkehrsteilnahme für das spätere, sichere Verhalten im Straßenverkehr besonders wichtig ist. Wenn das Fahrrad in der Kindheit nie als taugliches Alltagsverkehrsmittel wahrgenommen wird, hat die dekarbonisierte Zukunftsvision eines klimaschonenden Verkehrs keine Chance – ihr fehlen dann schlichtweg die ProtagonistInnen. Daher möchten wir für Stadtkinder ausreichend Freiraum mit geeigneten Hindernissen, Leihrädern und Betreuung anbieten, damit sie wieder Rad fahren lernen können. Mehr Info und Videos unter http://www.radspielplatz.at/

Resultate

Wir erwarten uns viel mehr Großstadtkinder, die ihr Fahrrad beherrschen und es mit Begeisterung und Können nutzen; dass diese Kinder ihre Eltern mit ihrere Begeisetrung anstecken und so auch fürs Fahrrad mobilisieren; dass mehr Familien Rad fahren; und dass diese Kinder im Erwachsenenalter vermehrt zum Fahrrad als Verkehrsmittel greifen. Insgesamt würden Radspielplätze also zu sinkenden CO2-Emissionen, steigender individueller Gesundheit und mehr Verkehrssicherheit beitragen.

Einreicher

Die Radvokaten Herr Alec Hager Lichtenauergasse 4/1/1, 1020 Wien hager@radvokaten.at 06509464968 www.radspielplatz.at