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RailEye

RailEye

Ziele/Ideen

Während einst Videosysteme in Schienenfahrzeugen eine Besonderheit darstellten, wurden in den letzten Jahren immer mehr Schienenfahrzeuge mit Videosystemen ausgestattet. Für den vermehrten Einsatz von Videoüberwachung gibt es viele Gründe: Insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) dient Videoüberwachung dazu, die Schäden durch Vandalismus zu verringern bzw. die Täter zu ermitteln. Weiterhin kann durch eine Videoüberwachung das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste gesteigert werden. Durch Videosysteme können außerdem die Türbereiche oder schlecht einsehbare Stellen auf dem Bahnsteig kontrolliert werden um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge nur dann abfahren, wenn sich keine Fahrgäste in einem gefährlichen Bereich befinden. Aufgrund des erhöhten Sicherheitsbedarfs ist zu erwarten, dass zukünftig noch mehr Schienenfahrzeuge mit Videosystemen ausgestattet werden und es immer weniger Fahrzeuge ohne Videosystemen geben wird.
Doch nicht jedes Videosystem eignet sich gleich gut, um die Sicherheit auch tatsächlich zu erhöhen. Der Einsatz von konventioneller Videotechnik bringt speziell bei der sicherheitsrelevanten Kontrolle des Außenbereichs große Gefahren mit sich. Diese Gefahren können sein:
Problem 1: Anzeige zeitverzögerter Bilder auf dem Monitor
Bei einigen Videosystemen kann eine Latenz auftreten, das heißt, die Bilder der Kameras werden zeitverzögert auf dem Monitor angezeigt. Dies könnte zur Folge haben, dass der Fahrzeugführer auf dem Monitor einen freien Türbereich angezeigt bekommt und die Türen schließt, währenddessen sich in Wirklichkeit Fahrgäste im Türbereich befinden.
Problem 2: Anzeige eingefrorener Bilder auf dem Monitor
Im Fehlerfall zeigt der Monitor ein letztgespeichertes eingefrorenes Bild aus dem Speicher an und nicht die tatsächlichen Bilder der Kameras. Der Fahrzeugführer würde also ebenfalls Bilder angezeigt bekommen, die nicht der Realität entsprechen.
Zwar gibt es auch konventionelle Videosysteme, bei denen eingefrorene Bilder durch integrierte Blinklichter oder Laufbalken nachverfolgt werden sollen, diese entsprechen jedoch nicht mehr dem Stand der Technik, da sie die Verantwortung für die Prüfung des Bildes auf den Fahrzeugführer übertragen.
Problem 3: Anzeige falscher Bilder auf dem Monitor
Wenn mehrere Kameras auf einem Monitor dargestellt werden können, besteht die Gefahr, dass das Bild einer anderen Kamera auf dem Monitor dargestellt wird wie angenommen.
Bei allen drei beschriebenen Fehlern von Videosystemen liegen dem Fahrzeugführer fehlerhafte Bilder vor. Wenn der Fahrzeugführer seine Entscheidungen aufgrund der fehlerhaften Bilder trifft, kann dies zu schwerwiegenden Gefahrensituationen bzw. Schäden führen.

Kurzbeschreibung

Die AVI Systems entwickelt das hochsichere SIL Rückspiegelsystem RailEye. Dieses wird sowohl als klassisches Rückspiegelsystem als auch als Türüberwachungssystem eingesetzt. Das Rückspiegelsystem RailEye bietet dem Fahrer einen guten Überblick rund um das Fahrzeug und es verhindert einen toten Winkel. RailEye erhöht die Sicherheit für die Passagiere, Verkehrsteilnehmer, Fahrzeugführer, Infrastruktur und Fahrzeuge signifikant.

Resultate

Das Rückspiegelsystem RailEye wird bereits von zahlreichen Kunden genutzt und eingesezt. Als Referenzen dürfen z.B. Bombardier Transportation, Solaris, die Innsbrucker Verkehrsbetriebe, die Leipziger Verkehrsbetriebe, die Taiwan Rolling Stock Company, die Berliner Verkehrsbetriebe sowie die Dresdner Verkehrsbetriebe genannt werden.

Einreicher

AVI Systems GmbH
Herr Dipl. Ing. Johannes Traxler
Dr. Franz Wilhelmstraße 2A
3500 Krems an der Donau
www.avi-systems.eu
02732 74992 - 10
office@avi-systems.eu