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TRAPH

TRAPH
(C) ASFINAG

Ziele/Ideen

Das Projekt TRAPH ermöglicht das Nachvollziehen der kausalen Zusammenhänge für das Zustandekommen der Anzeigen auf den Überkopfanzeigern. Hierbei wird aus dem Gesamtdatenmodell für die österreichischen Autobahnen eine Kausalkette extrahiert, welche den Zusammenhang zwischen den Sensorwerten, den daraus erkannten Situationen, und den daraus abgeleiteten Maßnahmen aufzeigt. Hierzu musste ein geeignetes Datenmodell entworfen werden um die Anfragen der Verkehrstechniker der ASFINAG gegen die Datenbank effizient beantworten zu können. Eine besondere Schwierigkeit in der Datenmodellierung ergab sich dadurch, dass die Situationen und Maßnahmen eine zeitliche Ausdehnung aufweisen und dementsprechend jeweils einem Zeitbereich zugeordnet werden müssen. Eine weitere Herausforderung war ein schneller Datenimport, da im Produktivbetrieb alle 15 Sekunden neue Daten aus ganz Österreich übernommen werden sollen.
 

Kurzbeschreibung

Als Autofahrer*in auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen kennt man die Situation: Warum zeigt der Überkopfanzeiger eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h an? Um solche Anfragen auch für einen länger zurückliegenden Zeitpunkt zu beantworten – zum Beispiel bei Anfragen der Exekutive – soll eine effiziente Bearbeitung solcher Fragestellungen seitens der ASFiNAG durch ein modernes Datenhaltungssystem unterstützt werden.
Schaltungen von Überkopfanzeigern müssen dazu nachvollziehbar sein. Dafür werden die Zusammenhänge von den Sensordaten, welche an der Strecke aufgenommen werden bis zu den Schaltentscheidungen für die Überkopfanzeiger in einer Datenbank abgelegt. Beispiele für Situationen, welche Schaltungen auslösen können, sind die Erkennung eines Stauendes oder von Nässe auf der Fahrbahn, welche als Maßnahme zu einer dynamischen Beschränkung der zulässigen Geschwindigkeit führen.

Resultate

Ziel des Projekts ist es, die Qualität der Verkehrssteuerung auf den österreichischen Autobahnen zu verbessern. Dies hat mehrere positive Effekte für die Allgemeinheit, zuallererst eine Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie eine Verbesserung des Verkehrsflusses. Zusätzlich wird durch die verbesserte Steuerung des Verkehrs eine Reduktion des CO2-Austosses erwartet. Konkret messbare Ergebnisse ließen sich aufgrund des Prototypenstatus noch nicht ableiten, allerdings war das Feedback der ASFiNAG Verkehrstechnik zur Nutzbarkeit des Systems sehr positiv.

Einreicher

RISC Software GmbH
Herr DI Paul Heinzlreiter
Softwarepark 32a, 4232 Hagenberg
paul.heinzlreiter@risc-software.at
+43 664 219 79 54

https://www.risc-software.at

Partner

RISC Software GmbH: technischer Projektleiter

Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG: Projektleiter ASFiNAG

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