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Vergleich der Lebenszyklusemissionen von batterieelektrischen und konventionell angetriebenen schweren LKW im Fernverkehr

Vergleich der Lebenszyklusemissionen von batterieelektrischen und konventionell angetriebenen schweren LKW im Fernverkehr
TLG-050 2020 Johannes Sturm

Ziele/Ideen

Aktuell sind in Deutschland mehrere Forschungsprojekte zum Einsatz elektrischer Nutzfahrzeuge im Fernverkehr geplant oder bereits in der Umsetzung (z.B. RouteCharge, eHighway). Die Gegenüberstellung beider Antriebsarten erlaubt eine direkte Bezifferung der zu erwartenden Emissionsreduktion sowie die Identifikation von Einsatzprofilen, bei denen eine Elektrifizierung besonders sinnvoll ist.
Die Bewertung der wichtigen Bereiche Herstellung und Recycling stellt aber eine Herausforderung dar, da detaillierte Daten über die Materialzusammensetzung und Fertigung der Fahrzeuge nicht frei verfügbar sind.

Kurzbeschreibung

Die Elektromobilität ist als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors identifiziert. Bei der Dekarbonisierung des Verkehrssektors kommt dem Nutzfahrzeug-Sektor aufgrund der hohen Gesamtfahrleistung eine große Bedeutung zu. Die Quantifizierung der erreichten Emissionsreduktion erfordert eine Betrachtung des gesamten Fahrzeug-Lebenszyklus.
Ziel der Arbeit ist die Gegenüberstellung und Bewertung der über den Fahrzeuglebenszyklus entstehenden CO2-Emissionen eines ausgewählten elektrisch und konventionell angetriebenen Nutzfahrzeuges. Neben den Emissionen bei der Fahrzeugnutzung sollen insbesondere die Herstellung und das Recycling der Fahrzeuge detailliert berücksichtigt werden. Hierfür ist eine umfangreiche Recherche zur Materialzusammensetzung der Fahrzeuge sowie den zugehörigen Emissionswerten notwendig.
Ein zu erstellendes Excel-Werkzeug stellt die weitere Verwendbarkeit der Methodik sicher.

Resultate

Für den gewählten Anwendungsfall (Fernverkehr) fallen unter Berücksichtigung des deutschen Strommixes für das Elektrofahrzeug um ca. 3% niedrigere Lebenszyklusemissionen an. Als entscheidender Hebel für eine Vergrößerung des Vorteils wird hierbei der Strommix identifiziert.

Einreicher

Technische Universität Berlin
Frau Prof. Stefanie Marker
Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin
stefanie.marker@tu-berlin.de
+49 30 314 72 970

https://www.fvb.tu-berlin.de/

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