Neuer enox.powerhive Grafenberg, Wagrain

Einreichende Institution: Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation
Jahr: 2025
Bundesland: Salzburg

Ziele/Ideen

Das Projekt enox.powerhive kombiniert ein VPP-Netzwerk aus Batterieschnellladestationen mit 300-kW-DC-Ladern, und das ohne zusätzlichen Trafo auch bei niedriger verfügbarer Netzanschlussleistung. Die Batteriekapazität kann dazu genutzt werden, um bei Spannungsspitzen das lokale Stromnetz auszugleichen. Die selbstentwickelte KI-gestützte Steuerung ermöglicht zudem eine intelligente Einbindung in den Regelenergiemarkt. Jede Standortbetreiber:in kann somit auch die ladefreien Zeiten nutzen, um Energie aus der Batterie am Energiemarkt zu handeln. Das große Digitaldisplay kann darüber für kommerzielle Werbezwecke (DOOH) verwendet werden.

Kurzbeschreibung

Das Projekt enox.powerhive kombiniert ein VPP-Netzwerk aus Batterieschnellladestationen mit 300-kW-DC-Ladern, und das ohne zusätzlichen Trafo auch bei niedriger verfügbarer Netzanschlussleistung. Die Batteriekapazität kann dazu genutzt werden, um bei Spannungsspitzen das lokale Stromnetz auszugleichen. Die selbstentwickelte KI-gestützte Steuerung ermöglicht zudem eine intelligente Einbindung in den Regelenergiemarkt. Jede Standortbetreiber:in kann somit auch die ladefreien Zeiten nutzen, um Energie aus der Batterie am Energiemarkt zu handeln. Das große Digitaldisplay kann darüber für kommerzielle Werbezwecke (DOOH) verwendet werden.

Resultate

Es wurden bereits mehr als 21.000 kWh Strom von Elektroautofahrer:innen geladen. Dadurch konnten über 700 Fahrzeuge umweltfreundlich betrieben werden. Die maximale gemessene Ladeleistung mit einem 800-Volt-Fahrzeug beträgt derzeit 296 kW, welche mit einer Netzleistung von nur 87 kW realisiert wurde. Das Projekt berücksichtigt welche gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Errichtung und den Betrieb von Batterieladestationen gelten. Weitere positive Implikationen des Projektes sind:
– Erhöhung der Versorgungssicherheit durch Ausgleich von Stromspitzen
– Förderung der Integration von erneuerbaren Energien, indem überschüssiger Strom aus Wind- und Solarkraftwerken aufgenommen und bei Bedarf wieder abgeben wird
– Senkung der Treibhausgasemissionen durch Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie im Strommix und Reduktion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe im Verkehrssektor
– Erweiterung der Ladeinfrastruktur auf Gebiete mit schlechter Netzqualität (z. B. ländlicher Raum)

Einreicher

Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation

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