So läuft das!
Jahr: 2025
Ziele/Ideen
Das Besondere am Projekt „So läuft das“ ist der ganzheitliche und partizipative Ansatz zur Förderung sicherer, nachhaltiger und bewegungsfördernder Schulmobilität. Es geht über klassische Verkehrserziehung hinaus, indem es bestehende Maßnahmen systematisch bündelt, weiterentwickelt und gezielt um neue Bausteine ergänzt – wie z. B. den Schulwegcheck mit digitaler Auswertung, den Walking Bus, Hol- und Bringzonen sowie das Verkehrszähmerprogramm. Innovativ ist zudem die aktive Einbindung aller relevanten Akteure: Eltern, Kinder, Schulen, Verwaltung und externe Fachkräfte arbeiten gemeinsam an Lösungen. Die Kombination aus Datenanalyse, direkter Beteiligung, pädagogischer Begleitung und konkreter Umsetzung vor Ort schafft hohe Akzeptanz und Wirkung. Durch Evaluation und Vernetzungsworkshops wird ein dauerhafter Lern- und Verbesserungsprozess ermöglicht. So wird Mobilität nicht nur vermittelt, sondern erlebbar gemacht – nachhaltig, sicher und alltagstauglich.
Kurzbeschreibung
Das Projekt „So läuft das“ verfolgt das Ziel, die Schulmobilität an Dortmunder Grundschulen sicherer, gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Es reagiert auf die zunehmende Nutzung des Elterntaxis, den damit verbundenen Bewegungsmangel bei Kindern und die Verkehrsprobleme im Schulumfeld. Durch einen ganzheitlichen Ansatz sollen Kinder dazu befähigt und motiviert werden, ihren Schulweg eigenständig und aktiv zurückzulegen – zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV. Zentrale Bausteine sind Schulwegchecks zur Identifikation von Gefahrenstellen, die Erstellung Schulwegpläne, die Einführung des Verkehrszähmerprogramms, Hol- und Bringzonen sowie der Walking Bus. Dabei werden Eltern, Lehrkräfte, Kinder und weitere Akteure aktiv in Planung und Umsetzung einbezogen. Externe Fachleute unterstützen die Schulen bei der Durchführung. Ziel ist es, eine neue Mobilitätskultur im Schulumfeld zu etablieren, die Sicherheit erhöht, Bewegung fördert und nachhaltige Verkehrsmittel in den Alltag integriert.
Resultate
Das Projekt „So läuft das“ wurde bereits erfolgreich an 23 Dortmunder Grundschulen eingeführt und zeigt positive Wirkungen: Die Teilnahme am Verkehrszähmerprogramm führte zu einer spürbaren Zunahme aktiver Schulwege (zu Fuß, mit dem Rad). Schulwegchecks identifizierten und beseitigten Gefahrenstellen, was das subjektive Sicherheitsempfinden der Eltern deutlich verbesserte. Hol- und Bringzonen sowie Walking Bus-Angebote reduzierten den Elterntaxi-Verkehr spürbar und entlasteten das Schulumfeld vom Verkehr. Umweltbezogen führten diese Veränderungen zu weniger CO2-Emissionen und besserer Luftqualität in der Nähe der Schulen. Der soziale Mehrwert zeigt sich in erhöhter Eigenständigkeit der Kinder und der Stärkung der Gemeinschaft durch gemeinsame Aktivitäten. Die kontinuierliche Evaluation und Vernetzung der Schulen fördern zudem eine nachhaltige Verankerung des Konzepts im Alltag.